Handball - Verbandsliga

Riemke ist gegen Eintracht Hagen II von Beginn an chancenlos

Robin Bartel verlor mit Teutonia Riemke deutlich gegen Eintracht Hagen II.

Robin Bartel verlor mit Teutonia Riemke deutlich gegen Eintracht Hagen II.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Bochum.  Vorgenommen hatten sich Riemkes Handballer für das Spiel gegen Eintracht Hagen II viel. Umsetzen konnten sie davon wenig bis gar nichts.

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Alles was sich die Verbandsliga-Handballer des SV Teutonia Riemke gegen den VfL Eintracht Hagen II vorgenommen hatten, war im Spiel dann nicht zu sehen. Von „den Favoriten ärgern“, wie Riemkes Trainer Dennis Wahlers vor dem Spiel vorsichtig formulierte, waren die Bochumer meilenweit entfernt. Am Ende stand schließlich eine deftige 24:41 (12:20)-Klatsche auf der Anzeigetafel.

Dass dieses Spiel für die Teutonia ein solch jähes Ende nehmen würde, war dabei schon früh abzusehen. Der erste Treffer gelang der Wahlers-Sieben erst nach fast sieben Minuten und nach einer guten Viertelstunde lagen sie mit 4:11 zurück. Während sich die Bochumer für jeden Treffer abmühen mussten, hatten die Hagener leichtes Spiel. Immer wieder setzten sie sich dank ihrer individuellen Klasse, sowohl aus dem Rückraum, in den Zweikämpfen oder über das schnelle Gegenstoßspiel, durch.

In der Deckung zu passiv

Alles Dinge, worüber die Riemker Bescheid wussten. Doch in der Deckung waren sie schlichtweg zu passiv, oder in anderen Worten, sahen sie nur zu, wie die Hagener Drittliga-Reserve ihnen Tor um Tor einschenkte. Daran konnte auch Riemkes Torhüter Bastian Olschinka nichts ändern, der verständlicher Weise schon zu frühem Zeitpunkt ziemlich bedient drein schaute und einem bis zum Schlusspfiff fast nur Leid tun konnte.

Entsprechend deutlich fiel bereits der Halbzeitstand aus und Besserung zeigte sich auch nach der Pause nicht. Beim 14:24 (36.) lag Riemke das erste Mal mit zehn Toren zurück. Die Hagener bauten munter ihren Vorsprung aus. Daran änderte auch eine zeitweilige Manndeckung der Riemker nichts.

Schwache Vorstellung

Schließlich nahm das Spielgeschehen bis zum Schlusspfiff seinen für die Teutonia kläglichen Verlauf, so dass es auch wenig verwunderlich war, dass man nach Abpfiff aus dem Publikum vernehmen konnte, dass es eines der schlechtesten Spiele war, dass man von den Riemker Männern schon lange gesehen hatte.
Riemke: Olschinka; Schiske (1), Schörmann (1), Mazurek (1), Bartel (1), Czerkawski (2), Segatz (1), Kogel (1), Gründgen, Freitag (2), Eberhard (8/1), Dworak (1), Kohlenbach (5)

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