Handball - Verbandsliga

Riemkes Handballer sind in der Nachbarschaft gefordert

Die Handballer von Teutonia Riemke (in grün) sind diesmal in Hattingen gefordert.

Die Handballer von Teutonia Riemke (in grün) sind diesmal in Hattingen gefordert.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Bochum.  Nach der vermeidbaren Niederlage gegen Oberaden steht für die Handballer von Teutonia Riemke die nächste harte Aufgabe an – in der Nachbarschaft.

Vermeidbar war die Niederlage der Verbandsliga-Handballer des SV Teutonia Riemke am vergangenen Spieltag gegen den SuS Oberaden. Dabei standen sich die Bochumer erneut selber im Weg, spielten unter ihren Möglichkeiten. Riemkes Trainer Dennis Wahlers würde sich wünschen, dass sich das an diesem Wochenende nicht wiederholt. Zu ungewohnter Zeit, am Sonntag um 17.30 Uhr, ist die Teutonia beim TuS Hattingen zu Gast.

„Das ist ein schwieriger und unangenehmer Gegner“, sagt Wahlers. Bekannt ist das Hattinger Team für sein unermüdliches Tempospiel und ihre offensive Auslegung der Deckung, mit der sie den Spielfluss stören und Bälle abfangen wollen. „Für uns bedeutet das, dass wir wenig Pause haben, permanent wach sein und das maximale Tempo gehen müssen. Das wird sehr fordernd sein“, sagt Wahlers.

Keine Fehler oder Nachlässigkeiten

Grundsätzlich sieht er seine Mannschaft aber in der Lage ein Spiel dieser Art zu spielen. Vorausgesetzt sie steht sich nicht wieder selber im Weg. „Dieses Spiel mitzuspielen setzt aber voraus, dass wir durchweg als Kollektiv agieren. Ansonsten wird es schwer, Punkte mitzunehmen“, so Wahlers. Das setzt allerdings auch voraus, dass jeder einzelne Spieler seine Leistung abruft. Fehler oder Nachlässigkeiten dürfen sich die Riemker jedenfalls nicht erlauben, weil Hattingen diese eiskalt bestrafen wird.

Vielmehr müssen die Bochumer in Angriff die Räume nutzen, die die offensive Abwehr der Gastgeber ihnen bietet und in der Abwehr Hattingens Rückraumlinken Kai Werthebach in Verbindung mit Mittelmann Linus Grossmann in den Griff bekommen, da sie Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel des TuS sind.

An diesem Wochenende stehen aber nicht alle Spieler mit hundertprozentiger Sicherheit zur Verfügung. Hinter den Einsätzen von Torben Eberhard, Johan Kohlenbach und Robin Bartel stehen noch verletzungs- und krankheitsbedingte Fragezeichen.

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