Frauenhandball - Verbandsliga

Riemkes Handballerinnen dominieren Brambauer von Beginn an

Neele Zänger (M.)  blieb für Teutonia Riemke gegen den VfL Brambauer ohne Tor.

Neele Zänger (M.) blieb für Teutonia Riemke gegen den VfL Brambauer ohne Tor.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Handballerinnen von Teutonia Riemke klettern in der Tabelle auf Platz acht. sie setzen sich klar gegen den VfL Brambauer durch.

Ihren dritten Saisonsieg fuhren die Verbandsliga-Handballerinnen des SV Teutonia Riemke ein und haben somit mit 6:6-Punkten ein ausgeglichenes Torverhältnis, das ihnen Platz acht bescherte. Beim 26:18 (8:5) über den VfL Brambauer war aber bereits von Beginn an zu sehen, dass die Bochumerinnen die bessere Mannschaft in der Bochumer Heinrich-Böll-Halle sein würden.

Erschreckend schwach zeigten sich die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit. Sie waren alles andere als gefährlich im Angriff oder aggressiv in der Abwehr. Doch so wie für Riemkes Trainer Mathias Weber die Tabelle vor dem Spiel uninteressant war, schenkte auch seine Mannschaft der Brambauer Schwäche wenig Aufmerksamkeit und spielte den eigenen Streifen.

Dietrich hält vier Strafwürfe

Nicht verwunderlich also, dass die Teutonia nach 14 Minuten mit 5:0 in Führung lag und bis dahin sogar noch fünf Mal Pfosten oder Latte getroffen hatte. Großen Anteil an diesem mehr als ansprechenden Spielstand und an den generell wenigen Gegentoren in Halbzeit eins hatte Torhüterin Yvonne Dietrich, die Würfe aus jeder Lage entschärfte und in Summe sogar vier Strafwürfe hielt.

Keine zehn Minuten waren im ersten Durchgang noch zu spielen, stand schließlich ein 7:2 auf der Anzeigetafel. „Bis dahin war unsere Abwehr sehr stark, allerdings haben wir dann bis zur Halbzeit etwas unkonzentriert in der Abwehr agiert“, sagte Mathias Weber dazu, dass Brambauer bis zum Pausenpfiff noch zum 8:5 aufschloss.

Aktivposten Pfizenmaier

Der zweite Durchgang begann ähnlich wie das Ende des Ersten. richtig wach war Riemke in der Abwehr nicht. Einerseits kamen sie über Gegenstöße immer wieder zum Torerfolg, weil sie sich aber teils vermeidbare Gegentreffer fingen, setzten sie sich nicht entscheidend ab. „Für mich war frühzeitig nicht erkennbar, dass wir dieses Spiel sicher für uns gewinnen werden“, sagte Weber. Brambauer blieb noch immer auf drei, vier Tore dran.

Ab der 50. Minute änderte sich dies aber. Vom 18:14 (51.) setzte sich Riemke auf 21:14 (53.) ab und spätestens beim 23:16 (56.) war klar, dass die Punkte in Bochum bleiben. „Wir haben eine solide Leistung gezeigt und waren vor allem über die erste Welle sehr effektiv“, sagte Weber, der einen Aktivposten im Gegenstoßspiel vor allem in der flinken und treffsicheren Dinah Pfizenmaier (10 Tore) hatte.
Riemke: Dietrich, Freitag; Pfizenmaier (10/4), Schmidtmann (1), Sievers (2), Grzegorczyk (1), Owczarzak (4/1), Hoffmann, Kogel (2), Zänger, Brandt (2), König, Güntner (2), Bachmann (2)

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