Westfalenliga

Trotz Unterzahl: Hordel gewinnt 6:2

Jubel in Hordel: Zum zweiten Mal in Folge gelangen zu Hause sechs Treffer.

Jubel in Hordel: Zum zweiten Mal in Folge gelangen zu Hause sechs Treffer.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Die DJK Hordel bestimmt das Spiel gegen den FC Lennestadt, macht es zwischendurch aber richtig spannend. Die Wortmann-Elf klettert auf Platz drei

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DJK TuS Hordel - FC Lennestadt 6:2 (2:0). Die Festspiele in Hordel gehen weiter: Die DJK feiert gegen Lennestadt in Unterzahl einen begeisternden 6:2-Erfolg, bleibt im achten Spiel hintereinander unbesiegt und klettert durch die tolle Serie auf Platz drei. Neben der stärksten Defensive der Liga zeigt sich nun auch immer mehr die Klasse der Offensiv-Abteilung. In den letzten zwei Heimspielen gelangen 12 Treffer.

„Ich bin selbst schon fast ein bisschen überrascht, wie wir in dieser Saison aufspielen. Die Art und Weise, wie wir auf dem Platz auftreten, stimmt mich sehr zufrieden“, sagte Trainer Holger Wortmann: „Aber ich bin nicht zu 100 Prozent zufrieden. Wir haben in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit aufgehört Fußball zu spielen und sind auch danach nicht gut reingekommen.“

Hordel legt los wie die Feuerwehr

Die DJK legte zu Hause an der Hordeler Heide los wie die Feuerwehr und machte im Strafraum der Lennestädter richtig Alarm. Bereits nach zwei Minuten brachte Mücahit Deniz die Gastgeber in Führung. Nach einer Ecke von Said Dahoud legte Peter Elbers per Kopf zum 2:0 nach. Dahoud hätte selbst noch für den dritten Treffer sorgen können, scheiterte aber zweimal an der Latte und einmal am Torhüter.

In der letzten Viertelstunde der erste Hälfte nahmen die Hordeler sichtlich einen Gang raus, plötzlich kam Lennestadt. „Wir haben nur noch verwaltet und um ein Gegentor gebettelt. Aber erstmal hatten wir noch Glück“, beschreibt Wortmann.

Gelb-Rot für Dahoud

In der zweiten Hälfte überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst sah alles so aus, als ob die Gäste zum Anschlusstreffer kommen könnten. Doch nach einer Dragicevic-Ecke machte Tim Gronemeier aus dem Gewühl heraus das 3:0 (56.). Zwei Minuten später segelte ein Freistoß doch zum ersten Lennestädter Treffer ins Tor. Kurze Zeit später musste Dahoud mit Gelb-Rot vom Platz, und dem FC gelang nach einer Ecke tatsächlich noch der Anschlusstreffer.

„Da musste ich dann schon kurz durchatmen“, sagte Wortmann, nahm Dahoud aber in Schutz: „Er hat den Ball weg geschossen, weil er Zeit rausholen wollte. Das wird ihm nie wieder passieren.“

Seitfallzieher ist der Schlusspunkt

Die Hordeler mussten nach dem Anschlusstreffer trotz Unterzahl nicht lange zittern. In der Schlussphase bewiesen sie, dass mittlerweile auch Effektivität zu ihren Stärken zählt. Elbers per Solo, Muhamad Alati per Fernschuss und Moritz Köhler per Seitfallzieher erhöhten in den finalen 15 Minuten auf 6:2. Nach dem letzten Treffer explodierte die Hordeler Heide förmlich. „Am Ende haben die Zuschauer auf den Bänken gestanden. Die Stimmung war einfach geil“, so Wortmann.

Hordel: Prebanic - Erdelt, Nemec, Gronemeier, Büscher (53. Severich) - Dragicevic (60. Alati), van der Heusen, Erdmann (75. Köhler), Dahoud - Elbers, Deniz

Tore: 1:0 Deniz (2.). 2:0 Elbers (16.), 3:0 Gronemeier (56.), 3:1 (58.), 3:2 (72.), 4:2 Elbers (75.), 5:2 Alati (85.), 6:2 Köhler (90.)

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