Leichtathletik

TV Wattenscheid ist im Behindertensport glänzend aufgestellt

Trainerin Simone Lüth vom TV Wattenscheid mit Para-Sprinterin Katrin Müller-Rottgart (v.l.)

Trainerin Simone Lüth vom TV Wattenscheid mit Para-Sprinterin Katrin Müller-Rottgart (v.l.)

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Wattenscheid.   Der TV Wattenscheid stellt mit Leverkusen die größte Behindertensport-Abteilung der Leichtathletik in NRW. Die Trainerin ist vielseitig gefordert.

Zusammen mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen stellt der TV Wattenscheid 01 die größte Abteilung für Para-Leichtathleten in NRW. Für den Verein und Trainerin Simone Lüth stellt dies besondere Anforderungen dar. Deutschlandweit gehören die Sportler des TV Wattenscheid 01 zur Leichtathletik-Elite – auch im Behindertensportbereich.

Diese Erfolge beruhen auch auf der Unterstützung von Sponsoren. Erst kürzlich konnte so durch eine Spende des Rotary Club Bochum-Constantin ein neues Fahrzeug für den Athletentransport angeschafft werden. Dieser Van wird zukünftig den Para- und Nachwuchssportlern zur Verfügung stehen. „Was die Mobilität betrifft, ist der Verein jetzt wirklich gut ausgestattet“, freut sich auch Michael Huke, Manager des Vereins.

Trainerin Simone Lüth ist mehr als nur Übungsleiterin

Insgesamt sieben Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung werden am Wattenscheider Olympiastützpunkt von Simone Lüth betreut. Seit 2012 arbeitet die 50-Jährige hauptamtlich in der Leichtathletik-Hochburg. „Die Zusammenarbeit mit Para-Athleten erfordert viel Erfahrung. Es geht um mehr, als nur die Trainingseinheiten und Wettkämpfe zu betreuen. Man muss wissen, was die Sportlerinnen und Sportler leisten können,“ weiß Lüth, die auch als Bundestrainerin des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) tätig ist.

Mit mehr Erfahrung kommt auch mehr Mut

Lüth erinnert sich gut an ihre Anfänge als Verantwortliche der Behindertensportabteilung des TV Wattenscheid. Egal ob Treppenläufe, Kastensprünge oder auch Weitsprung: „Ich hatte noch keine Erfahrung im Behindertensport. Deshalb musste ich mich mit den Athleten weiter an die Grenzen herantasten. Zusammen sind wir mutiger geworden und konnten bereits viele Erfolge feiern“, berichtet sie.

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