Damenbasketball

VfL-Astro-Ladies bleiben weiterhin auf Erfolgskurs

Schwimmt mit den VfL-Astro-Ladies derzeit auf der Erfolgswelle: Laura Barroso-Perez, hier im Spieler gegen die Telekom Baskets Bonn.

Foto: Joachim Hänisch

Schwimmt mit den VfL-Astro-Ladies derzeit auf der Erfolgswelle: Laura Barroso-Perez, hier im Spieler gegen die Telekom Baskets Bonn. Foto: Joachim Hänisch

Der Aufsteiger aus Bochum gewinnt 58:55 beim Barmer TV. Die Reserve der Astro-Männer bietet Spitzenreiter Bielefeld Paroli, verliert aber knapp.

Bochum. Barmer TV - VfL AstroStars Bochum 55:58. Beim Zweitliga-Absteiger Barmen konnten sich die VfL-Basketballerinnen im Schlussviertel ihren siebten Sieg erkämpfen. Danach hatte es erst einmal überhaupt nicht ausgesehen. „Unsere Defense war schlecht, und vorne nahmen wir unvorbereitete Würfe“, berichtete Coach Thomas Poll.

Nach sieben Minuten führten die Wuppertalerinnen schon mit 22:7, ehe Lucie Balandis und Mona Ehlert zwei Körbe trafen. Zum zweiten Abschnitt stellten die Astro-Ladies die Verteidigung um. Hannah Schmitz kümmerte sich erfolgreich um Barmens starke Schützin Niki Egert, die damit weitgehend ausgeschaltet wurde. Das VfL-Team verkürzte. Für die Punkte sorgte an ihrer alter Wirkungsstätte immer wieder Wiebke Bruns.

Bochum rückt heran und hat einen 7:0-Lauf

Auf 46:50 rückten die Bochumerinnen im letzten Durchgang heran. „Zu dem Zeitpunkt war unser Lauf nicht mehr zu stoppen“, erzählte Poll. Mit einer 7:0-Serie überflügelte seine Mannschaft die Bergischen und verteidigte den Vorsprung geschickt.

Viertel: 22:11, 11:13, 11:13, 11:21

Astro-Ladies: Bruns (21 Pkt.), Friedrich (11), Barroso-Perez (9), Ehlert, Thomas und Schmitz (alle 3), Franze, Frenzel, Kalinowski, Kehse (je 2), Simon, Sondermann

TSVE Bielefeld - VfL AstroStars II 79:74. „Wir haben uns gegenseitig angefeuert und nie aufgegeben“, stellte Astro-Star-Trainer Benedikt Franke trotz der knappen Niederlage in Bielefeld das Positive in den Vordergrund. Denn das seit Wochen personell geschwächte Team kämpfte sich heran und konnte in der 40. Minute mit einem Freiwurftreffer sogar den 72:72-Ausgleich erzielen.

Begonnen hatten die Bochumer mit einem 8:2-Run (3. Min.), dann übernahmen allerdings die Ostwestfalen. „In der Verteidigung sind wir einige Male die Rotation nicht zu Ende gelaufen“, sah Franke Fehler. Im dritten Viertel sorgte ein Dreier-Hagel der Gastgeber dafür, dass der VfL deutlich in Rückstand geriet. Der fünfte Volltreffer brachte den Spielstand auf 55:37 (28. Min.).

Astro-Reserve bleibt in der Abstiegszone

Doch die Bochumer ließen sich nicht hängen und verkürzten. „Am Ende fehlte bei uns etwas die Frische und Routine“, sagte der VfL-Coach. Über Freiwürfe konnten die Bielefelder einen knappen Vorsprung über die Linie bringen. Damit befindet sich die „zweite Welle“ der Astros als Vorletzter weiterhin in der Abstiegsregion. Enorm wichtig wird nun die Heimpartie gegen die punktgleichen Lippe Baskets Werne.

Viertel: 19:16, 17:10, 24:20, 19:28

Astros II: Rospek (16), Jawish (15), Wins (11), Beckmann, Fateh (beide 10), Schütte (5), Willer (3), Diene, Meesmann (je 2), Brüggendieck

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