Jugendfußball

VfL: Trainer ist nach Pleite in Mönchengladbach enttäuscht

Auch Jungprofi und U-Nationalspieler Ulrich Bapoh konnte dem VfL Bochum in Mönchengladbach diesmal nicht entscheidend helfen. Foto:Olaf Ziegler/FUNKE Foto Services

Auch Jungprofi und U-Nationalspieler Ulrich Bapoh konnte dem VfL Bochum in Mönchengladbach diesmal nicht entscheidend helfen. Foto:Olaf Ziegler/FUNKE Foto Services

Dimitrios Grammozis vermisste bei den A-Junioren des VfL Bochum den letzten Biss. Die U19 gab kurz vor Schluss einen Punkt aus der Hand.

Bor. Mönchengladbach U19 -
VfL Bochum U19 2:1 (0:0)

VfL: Lübcke – Schick, Baack, Fraundörfer (81. Wellers), Pulver – Aboagye, Martin (65. Limani) – Kaminski (46. Stawski), Bapoh, Ekincier – Steczyk

Tore: 1:0 (79.), 1:1 Ekincier (83.), 2:1 (89.)

Bochums Ambitionen auf die Meisterschaft haben früh in der Rückrunde einen Dämpfer erfahren. In letzter Minute eines zähen Spiels gab der VfL ein Remis in Mönchengladbach aus den Händen. „Wir sind alle sehr enttäuscht von dem Ergebnis. Uns haben in diesem Spiel die letzten Prozente gefehlt, um einen Punkt mitzunehmen“, sagte Trainer Dimitrios Grammozis. Dortmund und Spitzenreiter Schalke gewannen ihre Partien und haben nun fünf Punkte Vorsprung.

Die Gladbacher, die tief im Abstiegskampf stecken, präsentierten sich von Beginn an kämpferisch und aggressiv. Durch die kompakte Defensive fand der VfL trotz viel Ballbesitz fast kein Durchkommen. Die beste Chance hatte Dominik Steczyk, der nach Vorlage von Tim Kaminski knapp über das Tor abschloss. „Wir hatten Schwierigkeiten und mussten uns in das Spiel reinkämpfen. Insgesamt haben wir die Räume in der Tiefe zu wenig genutzt“, so Grammozis.

Guter Beginn in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit verbesserten sich die Bochumer im Spiel nach vorne, technische Fehler und Ungenauigkeiten verhinderten jedoch die Führung. Stattdessen schlug die Borussia zu, die immer wieder gefährlich konterte und in der 79. Minute einen Fehlpass in der Spieleröffnung nutzte. Die Bochumer steckten nicht auf, suchten den Gang nach vorne und kamen nach einem direkten Freistoß von Baris Ekincier schnell zum Ausgleich.

Kein Vorwurf an den Torwart

„Dann waren wir richtig gut im Spiel und wollten zu viel“, berichtete Grammozis. Zweimal verpasste die Talentwerk-Elf die Führung, kurz vor dem Schluss patzte VfL-Torhüter Niklas Lübcke bei einem Freistoß, die Gladbacher staubten zum Siegtreffer ab. Der Trainer nahm seinen Keeper in Schutz: „Er hat uns davor auch einige Male gerettet, kein Vorwurf an ihn. Wir müssen als Team lernen, in so einem knappen Spiel den Punkt besser zu beschützen.“

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