Fußball-Kreisliga

Waldesrand Linden ist endlich wieder A-Ligist

Das Aufstiegsteam des SV Waldesrand Linden wird sich demnächst in der Kreisliga A behaupten müssen.

Das Aufstiegsteam des SV Waldesrand Linden wird sich demnächst in der Kreisliga A behaupten müssen.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Waldesrand Linden setzt nach der Rückkehr in die Kreisliga A in weiten Teilen auf seine Aufstiegsmannschaft und das erfolgreiche Trainerteam.

Der Meister der Kreisliga B2 heißt in diesem Jahr Waldesrand Linden. Nach jahrelanger Abwesenheit kehren die Lindener damit in die Kreisliga A zurück. „In den letzten Jahren sind wir zweimal knapp gescheitert, deswegen freuen wir uns, dass es in diesem Jahr endlich geklappt hat“, sagt Lindens sportlicher Leiter Thomas Schlape.

In der vergangenen Saison ließ die Elf von Trainer Dimitrios Missionis keinen Zweifel an ihren Aufstiegsambitionen. Die Grün-Weißen stellten nicht nur den besten Angriff, sondern gleichzeitig auch die beste Verteidigung. Folgerichtig verlor der SV nur drei seiner Ligaspiele. 19 Mal ging Waldesrand als Sieger vom Platz, vier Spiele endeten ohne Sieger. Den höchsten Saisonsieg gab es bereits in der Hinrunde, als man die Zweitvertretung des FC Neuruhrort am achten Spieltag mit einem 6:0-Sieg abfertigte. Mit einem 4:0-Heimerfolg gegen die SF Westenfeld sicherte sich der SV drei Spieltage vor Schluss dann schließlich den Meistertitel vor RW Leithe.

Für die neue Saison habe man sich vorgenommen, zunächst einmal die Klasse zu halten, so Schlape: „Der Klassenerhalt ist natürlich das Nonplusultra, aber wir wollen schon so ehrgeizig sein und die Top Ten anpeilen, um uns in der Liga zu etablieren.“ Helfen soll dabei auch Tristan Taschke, der vom CSV SF Linden zum SV wechselt. Der Mittelfeldspieler sammelte in der vergangenen Saison erste Erfahrungen in der Bezirksliga. Nach dem Rückzug der Lindener Reserve aus der Kreisliga B, kam er auf elf Einsätze im Trikot der ersten Mannschaft.

Taschke kommt vom Nachbarn

Gespräche mit weiteren potentiellen Neuzugängen laufen derzeit noch. Schlape: „Wir schauen, dass wir uns nach Möglichkeit noch punktuell verstärken, wobei ich auch in den aktuell vorhandenen Kader schon vollstes Vertrauen habe. Die Mannschaft ist größtenteils zusammengeblieben, und auch das Trainergespann bleibt dasselbe. Deswegen gehen wir optimistisch in die neue Saison.“

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