Leichtathletik

Wattenscheider Mohr, Huke und Moguenara sind gestärkt zurück

Stabhochspringer Malte Mohr vom TV Wattenscheid 01 möchte bei den Deutschen Hallenmeisterschaften wieder um die Medaillen mitspringen. Ihn beflügelt auch die Geburt seines Sohnes.

Foto: Wolfgang Birkenstock

Stabhochspringer Malte Mohr vom TV Wattenscheid 01 möchte bei den Deutschen Hallenmeisterschaften wieder um die Medaillen mitspringen. Ihn beflügelt auch die Geburt seines Sohnes.

Wattenscheid.  Die Vergangenheit der drei Wattenscheider Leichtathleten war von Verletzungen geprägt. Nun sind die wieder fit – und peilen eine Medaille an.

Drei Leichtathleten vom TV Wattenscheid haben am Wochenende in Dortmund eine Medaille bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Blick. Das ist nicht das Einzige, was sie verbindet. Denn alle hatten in der Vergangenheit mit Verletzungen zu kämpfen. Nun sind die auskuriert und das Ziel ein Podestplatz.

Vor allem Stabhochspringer Malte Mohr möchte wieder angreifen. Im vergangenen Jahr gewann er in der Halle Bronze, davor verhinderten ein Muskelfaserriss sowie technische Fehler drei Jahre lang Medaillen – Mohr startete einen Neuanfang. „Nun rechne ich mir schon aus, um die Medaillen mitzuspringen“, sagt er. Er geht davon aus, dass Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) gewinnen wird, dahinter sei alles offen.

Im Training hat Malte Mohr 5,60 Meter übersprungen

Im Training hat Mohr bereits 5,60 Meter übersprungen, nachdem er lange Zeit noch weiter von seinem Bestwert (5,91 Meter) entfernt war. „Wenn man keinen Lauf hat, fehlt Sicherheit. Ich hatte zuletzt oft zu weiche Stäbe“, erzählt Mohr, der nun aber auf dem richtigen Weg sei. Zumal ihn die Geburt seines Sohns vergangene Woche auch sportlich zusätzlich beflügelt.

Wattenscheids Sprinter Maurice Huke beflügelt dagegen seine Jahresbestzeit über 200 Meter (21,06 Sekunden). Nun peilt er seine persönliche Bestzeit (20,99) an. „Das wird in Dortmund auf der Bahn schwierig, aber vielleicht kann ich über mich hinauswachsen“, sagt er. Seit seinem auskurierten Schlüsselbeinbruch im vergangenen Jahr ist er fit geblieben und heiß auf den Titel.

Maurice Huke brennt auf den Titel

„Mit meinem großen Vorsprung sollte es funktionieren. Im Moment ist mein Kopf der einzige, der mich schlagen könnte“, so Huke. Aufgrund seiner vielen Verletzungen hatte er über einen Weg neben dem Sport nachgedacht, aber immer wieder zurückgefunden. „Es hat mir gezeigt, wie sehr ich es nun will“, betont der Sprinter.

Selbstvertrauen durch zuletzt gute Leistungen hat auch Weitspringerin Sosthene Moguenara, die seit Ende 2016 Schwierigkeiten an der Achillessehne hatte. „Nun bin ich komplett gesund, das Training läuft optimal und bei Wettkämpfen mache ich Fortschritte“, sagt sie. Die Rückkehrerin setzt auf ihr blau-weißes Trikot.

Weitspringerin möchte ihr Glück fortsetzen

„Es ist meine Glücksfarbe. Damit bin ich zum ersten Mal über sieben Meter gesprungen, habe meine ersten Medaillen bei der Deutschen und der Europameisterschaft gewonnen. Ich hoffe, dass ich mit diesem Glück weitermachen kann.“

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