Fußball Westfalenliga

Wiemelhausen verliert in Iserlohn in der Nachspielzeit

Tom Franke von Concordia Wiemelhausen (r.) holte einen Elfmeter heraus, verlor aber dennoch in Iserlohn mit 1:2..

Tom Franke von Concordia Wiemelhausen (r.) holte einen Elfmeter heraus, verlor aber dennoch in Iserlohn mit 1:2..

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Rückschlag für Concordia Wiemelhausen: Beim FC Iserlohn verspielte der Westfalenligist eine Führung. Trainer Jürgen Heipertz war stocksauer.

FC Iserlohn - Concordia Wiemelhausen 2:1 (0:1). Eigentlich wollte sich die Concordia im oberen Tabellendrittel festbeißen. Stattdessen rutschen die Wiemelhauser nach einer schwachen Leistung in Iserlohn auf Platz acht ab. Trainer Jürgen Heipertz war nach der Niederlage bedient: „Ich bin sehr verärgert. Das war nicht Westfalenliga-tauglich.“

In der ersten Hälfte fand die Partie noch auf Augenhöhe statt. Die Bochumer gingen durch einen Elfmeter von Kapitän Christopher Schmidt in Führung, nachdem Tom Franke im Sechzehner von den Beinen geholt worden war. Danach hatten Xhino Kadiu und erneut Franke die Chance, das Ergebnis zu erhöhen. Doch auch Iserlohn war immer gefährlich, erspielte sich zwei glasklare Möglichkeiten und sechs Eckbälle. „Dass wir mit der Führung in die Halbzeit gegangen sind, das war schon schmeichelhaft“, gab Heipertz zu.

Iserlon drückt auf den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel wurden die Verhältnisse noch klarer: Iserlohn drückte auf den Ausgleich, während Wiemelhausen zunehmend die Entlastung nach vorne fehlte. „Wir haben gut verteidigt, aber im Offensivbereich war es zu schwach von uns. Manche haben gekämpft wie verrückt, aber nicht alle. Ich hatte das Gefühl, manch einer spielt nur für sich. Das geht so nicht“, haderte Heipertz.

Der Ausgleich lag lange in der Luft und fiel schließlich in der 72. Minute. Nach einem Lattenknaller schaltete Sebastian Schermbeck am schnellsten und schob zum 1:1 ein.

Das Unheil nimmt seinen Lauf

Danach stemmte sich die Concordia gegen das drohende Unheil, das dennoch seinen Lauf nahm. Die Entscheidung fiel am Ende nach einer Standardsituation. Wiemelhausens Torhüter Thorben Schmidt hatte kurz zuvor noch einen Freistoß glänzend pariert, in der Nachspielzeit aber war er machtlos, als es zum 1:2 einschlug. „Wir müssen nach dieser Leistung einiges in Frage stellen und haben jetzt eine Woche Zeit, um es im Derby gegen Hordel besser zu machen“, so Heipertz.

Wiemelhausen: T. Schmidt - Nkam, Strohmann, C.Schmidt, Leone - Scherff (76. Stahmer), Wartala, Friedberg (68. Simsek) - Franke (60. Hupka), Kadiu, Gumpert (65. Yeboah)

Tore: 0:1 Schmidt (17.), 1:1 (72.), 2:1 (90.)

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