Eishockey-Regionalliga

Dinslaken Kobras wachen bei der EG Diez-Limburg zu spät auf

Bei der EG Diez-Limburg gab es für die Dinslaken Kobras einige schlagkräftige Auseinandersetzungen, aber keine Punkte.

Bei der EG Diez-Limburg gab es für die Dinslaken Kobras einige schlagkräftige Auseinandersetzungen, aber keine Punkte.

Foto: Dinslaken Kobras

Dinslaken.  Eishockey-Regionalligist Dinslaken Kobras lag bei der EG Diez-Limburg schon 0:5 zurück, ehe das Team eine Aufholjagd startete. Die kam zu spät.

Das Ergebnis und die Stimmen nach dem Spiel sind die gleichen wie immer, nur der Spielverlauf war am Freitagabend etwas verdreht bei den Dinslakener Kobras. Die Mannschaft von Milan Vanek unterlag bei der EG Diez-Limburg mit 3:6 (0:4, 0:1, 3:1).

Wortlaute wie „da wäre mehr drin gewesen“ und „es ist immer noch alles drin“ trösteten die Anhänger der Dinslakener Kobras nach der erneuten Niederlage in den Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga. Zuletzt hatten die Giftschlangen sich immer gut präsentiert und die sicher geglaubte Führung noch verspielt. Am Freitagabend lief es andersherum. Die Gäste verschliefen den Start und belohnten sich nicht für eine gute Aufholjagd.

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„Das erste Drittel“, war Milan Vanek nach dem Spiel sauer, „haben wir noch auf der A 3 verbracht.“ Tatsächlich waren seine Schützlinge zu Beginn der Begegnung noch nicht richtig auf dem Eis. Kevin Lavallee brachte die Gastgeber zunächst in Führung (8.), ehe die Kobras bis zum Ende des ersten Drittels ganze drei Tore in Unterzahl kassierten. Auch im Mitteldrittel sollte es nicht wirklich besser werden. Der Drang nach vorne wurde über weite Strecken vermisst und die wenigen Torchancen dann nicht verwertet. Die Aufholjagd der Kobras folgte erst im letzten Spielabschnitt.

Wo zunächst nur wenig Hoffnung war, machte Leon Taraschewski mit seinem Treffer zum 1:5 aus Sicht der Gäste den ersten Schritt (43.). Sören Hauptig legte nur wenige Minuten später nach (47.) und wiederum eine Minute später war es Martin Benes, der für die Dinslakener auf 3:5 verkürzte. Es wurde noch einmal spannend.

Taktische Maßnahmen ohne Erfolg

Schlangenbeschwörer Milan Vanek zog alle Register, nahm sogar Marvin Frenzel für einen weiteren Feldspieler vom Eis, aber seine taktischen Maßnahmen blieben ohne Erfolg. Im Gegenteil. Die Hausherren machten sich den Vorteil des leeren Tores zu schaffen und erzielten durch Ross Reed den entscheidenden Treffer zum 6:3 (59.).

Damit bleiben die Kobras bei ihren zwei Punkten und das Erreichen des Halbfinals ein fast hoffnungsloser Wettlauf gegen Zeit und Tableau. Aufgeben möchte sich Vanek aber nicht: „So lange wir das rechnerisch schaffen können, glauben wir auch daran. Die Jungs haben auch bei 0:5 wieder Moral bewiesen und daran können wir weiter anknüpfen.“

Jetzt helfen nur vier Siege

Da die Hammer Eisbären zwei Punkte aus Herford entführen konnten, sind die Playoffs selbst rechnerisch für die Kobras nur noch möglich, wenn jetzt alle vier restlichen Spiele gewonnen werden. Das erste davon beginnt am Sonntag um 19 Uhr in der Schlangengrube. Gegner ist der derzeitige Tabellenzweite, die Bären aus Neuwied.

Strafminuten: Dinslaken 20+10, Diez-Limburg 14+10.

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