2. Fußball-Bundesliga

Die Personalnot von Fortuna Düsseldorf immer größer

Adam Bodzek (rechts) fällt am Montag gegen Dresden in jedem Fall aus.

Foto: Guido Kirchner/dpa

Adam Bodzek (rechts) fällt am Montag gegen Dresden in jedem Fall aus. Foto: Guido Kirchner/dpa

Düsseldorf.   Am Montag gegen Dresden fällt auch Adam Bodzek aus. Noch ist unklar, wie die Umbauarbeiten von Trainer Friedhelm Funkel aussehen werden.

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Friedhelm Funkel reagiert mit Trotz auf die Situation. „Drei Spiele nicht gewonnen, da lach’ ich mich kaputt drüber“, sagt der Trainer des Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf vor dem Montag-Heimspiel gegen Dynamo Dresden (20.30 Uhr, Arena). So recht er mit der Einschätzung der jüngsten Bilanz hat – aus einem ganz speziellen Grund droht die Gefahr, dass es den Düsseldorfern auch bei ihrer nächsten Aufgabe sehr schwer fallen wird, einen „Dreier“ einzufahren: Funkel muss am Montag auf mindestens fünf Stammspieler verzichten.

Bei Torhüter Michael Rensing (Rippenbruch), Florian Neuhaus und Marcel Sobottka (beide gesperrt) war das schon länger klar. Eine Überraschung ist auch der Ausfall von Benito Raman nicht, da sein Einsatz beim 0:1 in Ingolstadt nach einer Sehnen- und Muskelreizung im Oberschenkel zu früh kam. Der Belgier soll sich nun richtig auskurieren und dann zum Spitzenspiel bei Holstein Kiel am Samstag nächster Woche fit zurückkehren.

Großes Problem im Mittelfeld

Jetzt vermeldet Funkel allerdings zusätzlich das Fehlen von Mittelfeldspieler Adam Bodzek: „Adam fällt zu einhundert Prozent aus. Genau wie Benito ist er noch gar nicht ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.“ Dabei hatte man bei Fortuna anfangs noch recht zuversichtlich auf die Fußverletzung des 32-Jährigen im Ingolstadt-Spiel reagiert.

Somit haben die Düsseldorfer am Montag ein großes Mittelfeldproblem, denn mit Sobottka, Bodzek und Neuhaus ist beinahe die komplette Schaltzentrale nicht dabei. Kapitän Oliver Fink ist der einzig Verbliebene, doch ist sein Mitwirken nach fünfwöchiger Pause wegen muskulärer Probleme auch noch nicht gesichert. „Es wäre nicht das erste Mal in dieser Saison, dass wir mit nur einem Sechser spielen“, kommentiert der Chefcoach gelassen – nur hat Fink zuletzt stets weiter vorn agiert.

Kaan Ayhan, der nach überstandener Sprunggelenk-Entzündung wieder voll mittrainierte, kennt die Rolle vor der Abwehr zwar aus eigener Anschauung, doch Funkel betont: „Kaan ist Innenverteidiger, das ist seine Position.“ Also doch Fink oder André Hoffmann, der zwar auch Innenverteidiger ist, aber schon als Sechser gespielt hat. Funkel: „Es gibt immer Alternativen, aber die optimalen Alternativen fallen aus.“ (jol)

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