2. Fußball-Bundesliga

Fortuna vor dem Spitzenspiel: Die halbe Stamm-Elf fehlt

Das war ein Schreck: Beim Training rauschten Rouwen Hennings und Bentio Raman ineinaner – und zumindest Raman wird wohl in Ingolstadt ausfallen. So beklagt Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel ein halbes Dutzend Ausfälle.

Foto: Roland Weihrauch/dpa

Das war ein Schreck: Beim Training rauschten Rouwen Hennings und Bentio Raman ineinaner – und zumindest Raman wird wohl in Ingolstadt ausfallen. So beklagt Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel ein halbes Dutzend Ausfälle. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Düsseldorf.   Schwere Ausgangslage vor dem Spiel der Fortuna beim FC Ingolstadt: Der Zweitliga-Tabellenführer aus Düsseldorf muss viele Ausfälle verkraften.

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Friedhelm Funkel fährt der Schreck in die Glieder, als gestern seine beiden Top-Stürmer Rouwen Hennings und Benito Raman ineinander rauschen. Hennings hält sich das rechte Knie, kann jedoch weitermachen, Raman hingegen humpelt mit bandagiertem Knöchel in die Kabine. Ausgerechnet vor dem Spitzenspiel beim Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt fehlen Fortuna Düsseldorf ein halbes Dutzend Stammspieler: Torhüter Michael Rensing (Rippe), Kapitän Oliver Fink (Adduktoren), Kaan Ayhan und Florian Neuhaus (beide gesperrt). „Ich habe mehrere Optionen“, sagt Trainer Funkel. „Wir haben verschiedene Formationen ausprobiert und trotz der Ausfälle noch genügend Möglichkeiten, für eine Überraschung zu sorgen.“

Funkel jammert nicht – im Gegensatz zu einigen selbst ernannten Experten im Umfeld, die beklagen, dass der Zweitliga-Spitzenreiter spielerisch nicht überzeuge und nicht offensiv genug spiele. Dafür fehlt Funkel jegliches Verständnis, und er hält Kurs: „Wir werden Ingolstadt nicht ins offene Messer laufen.“ Seinen Kritiker gibt er einen Tipp: „Schnelle Leute sind immer eine Waffe. Das hat man bei den Franzosen gesehen, die mit neun Spielern vor dem eigenen Strafraum standen und zwei Tore erzielt haben. Und die Schweden haben mit einem 4-4-2-System sehr defensiv gestanden, und sie fahren zur WM. So muss man heute spielen, wenn man Erfolg haben will.“

Einstweilige Verfügung wurde aufgehoben

So wird Fortuna in Ingolstadt keinen Zement anrühren, aber zunächst einmal das Augenmerk auf die Defensive legen. Zumal die Ingolstädter gerade Fahrt aufgenommen haben. „Das ist bei Bundesliga-Absteigern oft so, dass sie sich erst an die zweite Liga gewöhnen müssen. Das habe ich in Frankfurt und Bochum selbst erlebt“, sagt Funkel. „Wir müssen an das Maximum gehen, um dort punkten zu können.“

Einen Sieg landete Fortuna beim Arbeitsgericht. Die von Wolfgang Fiegen erwirkte einstweilige Verfügung – er wollte für den Aufsichtsrat kandidieren, was der Verein ablehnte – wurde gestern aufgehoben. (ths)

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