Fußball

Fortunas Youngster machen auf sich aufmerksam

Fortuna-Eigengewächs Shinta Appelkamp (18 Jahre) hat sich durch gute Leistungen ins Blickfeld von Trainer Friedhelm Funkel gespielt.

Fortuna-Eigengewächs Shinta Appelkamp (18 Jahre) hat sich durch gute Leistungen ins Blickfeld von Trainer Friedhelm Funkel gespielt.

Foto: faja

Düsseldorf.  Shinta Appelkamp (18) und Michel Stöcker (20) sind während der Trainingslager ins Blickfeld von Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel gerückt.

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In der Abwehr drückt Fortuna der Schuh. Da machen zur richtigen Zeit zwei Spieler auf sich aufmerksam, die bislang keiner auf der Rechnung hatte. Shinta Appelkamp (18) und Michel Stöcker (20) sind während der Trainingslager am Wiesensee und in Maria Alm ins Blickfeld von Friedhelm Funkel gerückt. Der Trainer hat sie nach ihren überraschend starken Leistungen als Backup für die Positionen des Innenverteidigers und des linken Verteidigers auf dem Zettel.

„Bei den Spielen der U19 sind sie mir zunächst gar nicht so sehr aufgefallen“, sagt Funkel, der insgesamt vier Youngster aus der U23 mit in die Trainingslager nahm. Und da sind vor allem Appelkamp und Stöcker so richtig durchgestartet. „Auch Timo Bornemann und Enrique Lofolomo waren gut“, sagt Funkel. Aber vor allem Appelkamp und Stöcker beeindruckten den Coach nachhaltig.

Funkel lobt in höchsten Tönen

Funkel lobt ihr großes Talent in den höchsten Tönen „Je länger sie mit den Profis trainierten, umso stärker wurden sie. Sie haben sich in der Mannschaft gesteigert, in der das Niveau etwas höher ist. Sie spielen mit viel Selbstvertrauen, gehen in jeden Zweikampf.“ Funkel hält so viel von den Nachwuchskräften, die etatmäßig zur Regionalliga-Mannschaft zählen, dass er sie weiterhin ab und an mit der ersten Mannschaft trainieren lassen will. In den Testpartien während der Länderspielpausen sollen sie auch Spielanteile erhalten. „Sie werden von uns jede Unterstützung bekommen.“

Laut Funkel sind sie zwar noch nicht ganz bundesligareif. Für den Coach besitzen sie aber das Talent, die Kreativität und die nötige Physis, um sich auf Dauer für Einsätze in der ersten Mannschaft zu empfehlen und dort durchzusetzen. Das bewiesen sie nicht nur in den Übungseinheiten, sondern auch in den Testspielen beim Turnier in Meppen sowie gegen Istanbul und Valencano in Österreich. „Shinta hat das auf der linken Seite richtig gut gemacht“, sagt der Trainer lobend. Es ist das erste Mal in seiner Düsseldorfer Amtszeit, dass sich Eigengewächse eine Chance in der ersten Mannschaft erkämpft haben.

Für die Fortuna könnten sie die Lösung für – zumindest einen Teil – der Probleme werden. Nach der Rückkehr von Marcin Kaminski zum VfB Stuttgart suchen die Düsseldorfer noch einen Mann für die Mitte der Vierer-Abwehrkette. Und auch auf der linken Seite gibt es noch eine Lücke – trotz der Verpflichtung von Markus Suttner für ein weiteres Jahr. Denn Linksverteidiger Diego Contento ist nach seiner einjährigen Pause nach seinem Kreuzbandriss noch nicht so weit und hat gerade erst wieder einen Rückschlag erlitten.

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