Tennis-Bundesliga

Rochusclub spielt zum Auftakt remis

Roberto Carballés Baena feierte ein überzeugendes Debüt für den Rochusclub.

Roberto Carballés Baena feierte ein überzeugendes Debüt für den Rochusclub.

Foto: HORSTMüLLER

Düsseldorf.  Einstand von Juan Ignacio Londero misslingt. Der Argentinier verliert beim 3:3-Remis gegen Großhesselohe sowohl sein Einzel als auch das Doppel.

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Detlev Irmler hatte genug vom ewigen Tiefstapeln. „Wir haben in den vergangenen Jahren immer vorne mitgespielt und waren das Überraschungsteam. In dieser Saison sind wir so stark aufgestellt, da wäre es eine Überraschung, wenn wir unten mitspielten“, sagte der Teamchef des Tennis-Bundesligisten Rochusclub. „Klar ist der Klassenerhalt das Mindestziel, aber diesmal wollen wir mehr.“ Dafür sei es wichtig, die ersten drei Partien zu gewinnen. Dieses Vorhaben ist allerdings nicht mehr zu realisieren, denn im Auftaktspiel trennte sich der Rochusclub mit einem 3:3-Unentschieden vom TC Großhesselohe.

Jaume Munar fehlte

Zwar fehlte der Spanier Jaume Munar, den Irmler ursprünglich für das Auftaktspiel eingeplant hatte, dafür feierte Roberto Carballés Baena ein gelungenes Debüt. Die Nummer 74 der Welt spielte gegen den Bundesliga-erfahrenen Matthias Bachinger stark auf. Der 26-Jährige zögerte nicht, agierte stattdessen offensiv. Er suchte häufig den Weg ans Netz und stellte Bachinger vor allem im ersten Satz immer wieder mit seiner Vorhand vor immense Probleme. Auch das zweite Einzel entschied der Rochusclub in Person von Lukas Rosol für sich. Wie Carballés Baena erkämpfte auch Rosol den Sieg im dritten Satz, der wie üblich als Champions-Tiebreak gespielt wird.

Nach dem sehr erfreulichen Auftakt wendete sich das Blatt jedoch. Die Nummer eins des Rochusclubs, Juan Ignacio Londero aus Argentinien, feierte keinen guten Einstand im Dress seines neuen Vereins. Gegen den Polen Kamil Majchrzak unterlag der Weltranglisten-60. glatt in zwei Sätzen. Zuvor hatte Henri Laaksonen bereits gegen Peter Gojowczyk verloren. Also musste die Entscheidung in den beiden Doppeln fallen. Und auch dort konnte Londero nicht überzeugen. Gemeinsam mit Carballés Baena hatte der Argentinier mit 0:2 gegen Bachinger und Daniel Brands das Nachsehen. Besser machten es Laaksonen und Rosol, die sich gegen Gojowczyk sowie Kevin Krawietz durchsetzten und ihrem Team immerhin einen Punkt sicherten. Nicht zum Einsatz kamen im Doppel die beiden Youngster Henri Squire und Hendrik Heym.

„Das Ergebnis ist gerecht. Die Neuen zittern oftmals, wenn sie das erste Mal für den Rochusclub spielen. Lukas hat wieder gezeigt, dass er das Herz des Teams ist. Und im Doppel haben wir mit Krawietz einen amtierenden Grand-Slam-Sieger geschlagen“, sagte Rochusclub-Teamchef Irmler. (td)

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