Basketball

U19 der ART Giants steigt in die Bundesliga auf

Trainer Majdi Shaladi ist mit der U19 der ART Giants in die Bundesliga aufgestiegen.

Trainer Majdi Shaladi ist mit der U19 der ART Giants in die Bundesliga aufgestiegen.

Foto: Norbert Schulz

Düsseldorf.  Nach vier Siegen in vier Auftritten in der Qualifikation hat sich die U19 der ART Giants das Ticket für die Basketball-Bundesliga verdient.

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Besser hätte es für die U-19-Basketballer der ART Giants Düsseldorf wohl kaum laufen können. Mit vier Siegen aus vier Spielen in der Qualifikationsrunde zog das Team ungeschlagen in die Nachwuchs-Bundesliga ein. „Es ist wirklich selten im Sport, dass etwas so glatt läuft“, sagte Trainer Majdi Shaladi hinterher. Dabei gestaltete sich die erste Partie gegen die Young Gladiators Trier noch recht zäh. Den jungen Akteuren der Giants war die Anspannung deutlich anzumerken.

„Wir wussten im Vorfeld noch nicht so ganz, wo wir stehen. Aber uns war klar, dass ein paar Gegner eine große Herausforderung für uns werden würden“, erklärt Shaladi. In der zweiten Halbzeit präsentierten sich seine Jungs enorm souverän und besiegten Trier letztlich deutlich mit 82:59.

Angeführt von Aufbauspieler Lennard Schild und Patrick Liebert, die in der kommenden Saison ebenfalls dem ProB-Kader des Klubs angehören werden, erkämpften sich die Gastgeber im zweiten Spiel gegen die BG Göttingen Juniors den nächsten Erfolg.

„Es war nicht einfach gegen Göttingen. Sie haben uns in der Verteidigung vor große Herausforderungen gestellt, aber die Jungs haben das super gelöst“, sagt Shaladi.

Spannendes Schlussviertel

Nach einem spannenden Schlussviertel, indem beide Mannschaften wilde Würfe trafen, bejubelten die Giants einen verdienten 61:54-Sieg. „Nach dem Erfolg über Göttingen war die Vorentscheidung zu unseren Gunsten bereits gefallen. Wir wollten uns als Gastgeber aber weiter seriös und ambitioniert präsentieren“, betonte der Trainer.

Und sein Team tat genau das: Es folgten zwei weitere Siege am Sonntag – erst mit 54:41 gegen den 1. FC Kaiserslautern, dann in der letzten Begegnung mit 56:32 gegen die Uni Baskets Paderborn.

Keine Selbstverständlichkeit, schließlich standen unter anderem mit Linus Helmhold und Julian Fröhlich zwei Akteure aus dem Jahrgang 2003 auf der Platte. Darüber hinaus trug die kürzlich geschlossene Kooperation mit den Südwest Baskets Wuppertal ihre ersten Früchte – Spieler wie Lazar Stojanovic oder Christopher Dahm fügten sich nahtlos ein. Im Vordergrund stand insgesamt jedoch ganz klar die überragende Teamleistung einer Mannschaft, die wochenlang gemeinsam für dieses große Ziel gearbeitet hat. „Die Qualifikation ist ein Spiegelbild unserer Vorbereitung. Ich bin unheimlich stolz darauf, wie sich diese neuformierte Mannschaft präsentiert hat“, sagte Shaladi.

Neben den Giants konnten sich in der Qualifikationsrunde auch die Uni Baskets Paderborn, die BG Göttingen Juniors sowie die Young Gladiators Trier für die Nachwuchs-Bundesliga qualifizieren. Mit vier Niederlagen ging der 1. FC Kaiserslautern leer aus.

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