Bezirksliga

Altomonte lässt Viktoria Buchholz spät jubeln

Abgesehen von dieser Szene kam die Viktoria in Klosterhardt nicht zu Fall: Buchholz gewann mit 2:1.

Abgesehen von dieser Szene kam die Viktoria in Klosterhardt nicht zu Fall: Buchholz gewann mit 2:1.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  In der Nachspielzeit gewinnt Viktoria Buchholz bei Arminia Klosterhardt. Auch die Homberger Reserve und die DJK Vierlinden fahren Siege ein.

Am zwölften Spieltag der Fußball-Bezirksliga hat Viktoria Buchholz in der Gruppe 5 die Tabellenführung verteidigt. Der Tabellenführer gewann dank eines späten Treffers mit 2:1 in Klosterhardt. Während der Duisburger FV 08 sein Heimspiel verlor, siegte die DJK Vierlinden souverän beim Schlusslicht. In Gruppe 4 schlug die zweite Mannschaft des VfB Homberg Goch mit 3:1.

Gruppe 4: VfB Homberg II – Viktoria Goch 3:1 (1:1): Nach drei Spielen ohne Sieg hat die Homberger Reserve wieder einen Sieg geholt. „Die Anfangsphase haben wir dominiert und hätten noch höher führen können“, erklärt VfB-Trainer Sunay Acar, dessen Team nach dem 1:0 durch Michael Wiedemann (Strafstoß) noch weitere gute Torchancen hatte. Auf der Gegenseite glichen die Gäste – ebenfalls durch einen Strafstoß – nach einer Viertelstunde durch Ercan aus. „Danach haben wir etwas den Faden verloren“, berichtet Acar, dessen Team sich nach dem Seitenwechsel jedoch steigerte. „Das war taktisch sehr gut gespielt. Außerdem haben wir unsere Torchancen eiskalt genutzt. Darauf können wir aufbauen“, freut sich Acar. Stefan Schindler (54.) und Ubong Sam Ikafia (64.) schossen die Homberger zum Sieg.

Gruppe 5: Arminia Klosterhardt II – Viktoria Buchholz 1:2 (0:1): Die Viktoria hat nach zwei Niederlagen wieder drei Punkte eingefahren. „Wir hatten das Spiel die ganze Zeit im Griff. Der Sieg ist verdient“, erklärt Viktoria-Coach Maik Sauer. Alexander Klug erzielte in der 26. Minute das 1:0. „Danach haben wir es verpasst, das Spiel zu entscheiden, beschreibt Sauer. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel glich Simon Kottlowski nach Foul von Tobias Eickmanns per Strafstoß zum 1:1 aus. „Damit haben wir sie zurück ins Spiel geholt. Dennoch haben wir unser Spiel im Anschluss souverän durchgezogen. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht“, lobt Sauer.

In Überzahl - ein Arminia-Kicker sah die Gelb-Rote Karte (61.) - kam die Viktoria spät zum Siegtreffer. Flügelstürmer Gianluca Altomonte traf in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:1.

Duisburger FV 08 – SuS Dinslaken 09 1:2 (0:1): „Das war nicht unser Tag“, gesteht DFV-Trainer Dirk Pusch. Seine Elf konnte gegen den SuS nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht und konnten die Ausfälle nicht kompensieren“, sagt Pusch, dessen Team durch einen Strafstoß ins Hintertreffen kam. 08-Torwart Musafi Shehu kam beim Herauslaufen zu spät und räumte einen Gäste-Angreifer ab. Sebastian Pfeiffer traf vom Punkt zum 1:0 (39.).

In der 58. Minute bestraften die Gäste dann einen individuellen Fehler der Hochfelder und Georg Hanna erhöhte auf 2:0. „Danach sind wir nochmal drangekommen, aber haben am Ende nicht das nötige Glück gehabt, den Ausgleich zu erzielen“, gesteht Pusch. In der 69. Minute verkürzte Selman Aldemir auf 1:2. Die Rote Karte gegen Verteidiger Yüksel Kilic war nicht förderlich für die Aufholjagd der „08er“, die sich am Ende geschlagen geben mussten.

Rot-Weiß Mülheim – DJK Vierlinden 0:3 (0:2): Die DJK lieferte beim Tabellenletzten eine sehr souveräne Vorstellung ab. „Wir haben das Spiel jederzeit kontrolliert. Das war sehr gut“, freut sich Vierlinden-Trainer Almir Duric. Nach einer Viertelstunde schoss Dennis Gieselmann die DJK in Front und erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. „Leider haben wir zu viele Abspielfehler gemacht. Wir hätten noch höher gewinnen können“, erklärt Duric, der nur noch einen Treffer seiner Elf sah. Nikola Koncic traf zum 3:0 (76.).

„Dennoch bin ich sehr zufrieden. Wir haben etwas für das Torverhältnis getan und sind in der Tabelle weiter nach oben geklettert“, erklärt Duric, der die gute Defensivleistung seines Teams in den Vordergrund rückte: „Wir haben sehr wenig zugelassen und endlich mal zu Null gespielt.“

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