Wasserball

ASC Duisburg spielt gegen Spandau und den OSC Potsdam

Bastian Schmellenkamp muss ein Seminar besuchen und fehlt dem ASCD gegen Spandau.

Bastian Schmellenkamp muss ein Seminar besuchen und fehlt dem ASCD gegen Spandau.

Foto: Zoltan Leskovar / FFS

Duisburg.  Der Wasserball-Bundesligist ist am Wochenende in zwei Auswärtsspielen gefordert. Nachbar DSV 98 steht derweil in der Pro B unter Zugzwang.

Bastian Schmellenkamp kann am Samstag nicht mitspielen. Der 23-Jährige besucht an der Universität ein Seminar und fehlt seinem Team, dem Wasserball-Bundesligisten ASC Duisburg, damit in der Partie bei Spandau 04. Trainer Paul Schüler hätte den angehenden Wirtschaftspsychologen als Leistungsträger natürlich gerne dabei, kann dessen Fehlen in der Schöneberger Schwimmhalle aber verkraften. Denn „Basti“ kommt nach der akademischen Pflichtveranstaltung ja nach und schnürt am Sonntag wieder die Kappe. Dann muss der ASCD beim OSC Potsdam antreten, und auf dieser Partie liegt am Doppelspieltag eindeutig der Fokus.

Gegen Spandau will Schüler „einfach mal sehen, was so geht“. Die Zeiten, in denen sich die Amateure mit dem Rekordmeister erbitterte Duelle lieferten, sind vorbei. Denn die Kräfteverhältnisse haben sich verschoben. Die Titel machen nun Spandau und Waspo Hannover, die beide in anderen finanziellen Sphären unterwegs sind, unter sich aus. Der ASCD kämpft mit Potsdam um Bronze. Das Hinspiel entschieden die Amateure Anfang November mit 19:17 für sich. Mit Blick auf das Heimrecht in der späteren Play-off-Serie um Platz drei sollten sie auch in Potsdam nicht leer ausgehen. Denn der ASCD erlaubte sich gegen Schlusslicht Ludwigsburg einen unplanmäßigen Punktverlust, Potsdam hielt sich gegen die Teams ab Platz fünf dagegen bislang schadlos.

Topolovac und Rompf bei der U 18

Bela Basso fehlt dem ASCD aufgrund einer Rückenverletzung, für Mark Gansen kommt das Comeback nach einer Entzündung in der Bizepssehne noch etwas zu früh. Ivo Topolovac und Maximilian Rompf reisen gen Osten, allerdings um mit der U 18 erst in Potsdam und dann in Berlin anzutreten.

In der Pro B steht der Duisburger SV 98 nach dem schwachen Saisoneinstieg mit einem Sieg und vier Niederlagen unter Zugzwang. Das Schlusslicht ist heute (16.30 Uhr) zu Gast beim Aufsteiger SV Würzburg. „Ohne Wenn und Aber: Dieses Spiel müssen wir gewinnen“, nimmt Trainer Christian Vollmert seine Schützlinge in die Pflicht. Mit Ausnahme des spielenden Co-Trainers Inaki Urkiaga stellt Würzburg eines der jüngsten Teams der Liga. Zuletzt feierten die Unterfranken gegen Uerdingen den ersten Saisonsieg. „Es wird mit Sicherheit nicht einfach. Aber mit einer vernünftigen Leistung sollten wir diese Hürde nehmen“, so Vollmert. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Florian Gromann (krank) und Ersatztorhüter Anastasios Papaspyropoulos (Rückenbeschwerden).

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