Basketball

BG Duisburg-West wagt das Regionalliga-Abenteuer

Christopher Wahrburg trainiert den Frauen-Regionalliga-Neuling BG Duisburg-West in der Saison 2020/21.

Christopher Wahrburg trainiert den Frauen-Regionalliga-Neuling BG Duisburg-West in der Saison 2020/21.

Foto: BG Duisburg-West

Duisburg.  Nach dem Aufstieg via Wildcard hat sich das Team dafür ausgesprochen, den Sprung nach oben zu wagen. Christopher Wahrburg ist der Trainer.

Nun ist es offiziell: Die Basketballerinnen der BG Duisburg-West sind nicht nur in die Regionalliga via Wildcard aufgestiegen – sie gehen auch wirklich erstmals in dieser Spielklasse an den Start. „Wir haben Gespräche mit allen Spielerinnen geführt, hatten zuletzt noch eine Videokonferenz. Und dann war klar, dass wir es machen würden“, berichtet BG-Geschäftsführer Patrick Grabow vom Entscheidungsprozess der Spielgemeinschaft aus Homberger TV, Rumelner TV und VfL Rheinhausen.

Die Duisburgerinnen hatten die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochene Saison in der Gruppe 1 der Oberliga als Zweiter abgeschlossen – punktgleich mit Meister BG Bonn. Der Spielgemeinschaft war es aber wichtig, die Spielerinnen in die Entscheidung einzubinden. „Als klar war, dass alle weitermachen wollen, blieb nur noch die Frage, ob in der Regionalliga oder Oberliga. Sehr zu unserer Freude hat sich das Team zur Regionalliga entschlossen“, so Grabow.

14 Teams in der Regionalliga

In der Regionalliga gehen durch die Wildcard-Regelung in Folge des Saisonabbruchs in der Spielzeit 2020/21 nun 14 Teams an den Start. Das könnte sich noch bis zum 31. Mai ändern – bis dahin könnten Teams noch ihren Verzicht erklären. „Wenn es bei 14 Mannschaften bleibt, gehe ich davon aus, dass die letzten Vier absteigen, sodass die Liga mit zwei regulären Oberliga-Aufsteigern auf zwölf Teams reduziert wird“, sagt Grabow. „Definitiv ist das aber noch nicht, da es noch keine Ausschreibung durch den Verband gibt.“ Heißt also: Die BG West müsste vier Mannschaften hinter sich lassen, damit es gelingt.

Neben der BG West sind aus der Oberliga-Gruppe 1 Meister BG Bonn, der Drittplatzierte Capitol Bascats Düsseldorf II und der Vierte, der Hürther BC, aufgestiegen. „Die Capitol Bascats werden kein normaler Aufsteiger sein“, sagt Grabow, da die erste Mannschaft der Düsseldorferinnen gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. „Ich gehe davon aus, dass einige Spielerinnen daher in die Reserve runtergehen“, so Grabow. Aus der Gruppe 2 der Oberliga stieg nur der Dritte, der RC Borken-Hoxfeld, auf, da die besser platzierten zweiten Mannschaften von Citybasket Recklinghausen und VfL AstroStars Bochum nicht aufstiegsberechtigt sind. „Der Klassenerhalt ist unser Ziel. Das wird nicht einfach, ist aber auf jeden Fall machbar. Druck gibt es seitens des Vereins aber auf keinen Fall“, unterstreicht Grabow. „Es geht darum, den Spielerinnen, die den Aufstieg geschafft haben, auch die Chance zu geben, in der Regionalliga zu spielen.“

Wahrburg war bereits Coach der BG West

Trainer der Mannschaft ist nun wieder Christopher Wahrburg. Der 28-jährige angehende Lehrer ist Inhaber der C-Leistungssport-Lizenz und ein Homberger Eigengewächs. Wahrburg ist schon lange Trainer und führte die BG-Damen nach dem Abstieg in der Saison 2017 aus der Landesliga erfolgreich zurück in die Oberliga. Bedingt durch sein Referendariat musste er danach kürzertreten.

Diese 14 Mannschaften gehen in der Regionalliga an den Start: BG Duisburg-West, VfL AstroStars Bochum, BBZ Opladen II, TSV Hagen, Dragons Rhöndorf, Herner TC II, TSVE Bielefeld, Citybasket Recklinghausen, New Basket Oberhausen, DJK Frankenberg, BG Bonn, RC Borken-Hoxfeld, Capitol Bascats Düsseldorf II und Hürther BC.

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