Hockey

Club Raffelberg will den nächsten Schritt zur Rettung machen

Leonid Sachenko (vorn) und seine Raffelberger Teamkollegen sind gegen den Tabellenvierten gefordert.

Leonid Sachenko (vorn) und seine Raffelberger Teamkollegen sind gegen den Tabellenvierten gefordert.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger Regionalligist trifft am Donnerstag daheim auf den Crefelder HTC II. Ein Sieg würde die Aussichten weiter verbessern.

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Die Konkurrenz greift erst am Sonntag zum Schläger, der Club Raffelberg kann bereits am Donnerstagabend (20 Uhr, Kalkweg) einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Hockey-Regionalliga machen. Zu Gast ist der Tabellenvierte Crefelder HTC II. Nur zwei Ränge trennen die Duisburger von den Krefeldern – allerdings auch elf Punkte. Doch die Erfolge der letzten Wochen haben den Raffelbergern eine Menge Selbstvertrauen eingeimpft. Und das haben die Duisburger auch noch hübsch aufpoliert. Gegen den Oberliga-Spitzenreiter HC Essen 99 gewannen die Grün-Schwarzen ein Testspiel vor Wochenfrist verdient mit 5:2.

Drei Spiele sind insgesamt noch zu absolvieren – und der Duisburger Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den Rot-Weiß Köln II einnimmt, beträgt nur drei Punkte und zehn Tore. „Wir brauchen noch mindestens einen Sieg vor dem abschließenden Spiel“, sagt CR-Trainer André Schiefer. Und obwohl am 30. Juni erst um 14 Uhr gespielt wird, gibt es dann einen „High Noon“ im direkten Duell mit den Kölnern.

Die Rechnung des Trainers ergibt Sinn, denn die Rot-Weißen spielen am 23. Juni gegen Schlusslicht Münster – hier ist wohl von einem Kölner Erfolg auszugehen. „Wir hoffen natürlich, dass Marienburg am Sonntag das Kölner Derby gewinnt“, so Schiefer. Da Marienburg um den Aufstieg kämpft, dürfte innerstädtische Zurückhaltung eher nicht zu erwarten sein.

„Krefeld ist nicht unschlagbar, zumal sich einige Spieler nun auch in der ersten Mannschaft festgespielt haben“, blickt Schiefer auf die eigene Aufgabe am Donnerstagabend. „Wir sind gut drauf und können weitgehend aus dem Vollen schöpfen.“ Lediglich hinter Felix Weber, der ein duales Studium in Mannheim aufgenommen hat, steht angesichts des ungewöhnlichen Spieltags und universitärer Verpflichtungen ein Fragezeichen.

Für den CR geht es am 23. Juni beim Tabellenzweiten Bonner THV weiter, ehe dann das Spiel gegen Köln die finale Entscheidung bringen wird.

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