Hallenhockey

CR-Frauen spekulieren auf Überraschung

Trainerin Susi Wollschläger hofft auf ein erfolgreiches Wochenende.

Trainerin Susi Wollschläger hofft auf ein erfolgreiches Wochenende.

Foto: Lars Heidrich

Duisburg.  Die Frauen des Club Raffelberg spielen in der Bundesliga bei Rot-Weiß Köln, dann daheim gegen den Crefelder HTC. Herren treffen auf Aachen.

Susi Wollschläger weiß ganz genau: „Rot-Weiß Köln ist der Favorit.“ Doch die Trainerin des Hallenhockey-Bundesligisten Club Raffelberg hofft dennoch auf einen Überraschungssieg, wenn sich beide Mannschaften am Samstag um 14 Uhr in der Domstadt gegenüberstehen. Der Grund ist klar: Die (Feld-)Nationalspielerinnen verzichten geschlossen auf die Hallensaison, um aktuell in Argentinien einen Lehrgang mit Blick auf die Olympischen Spiele zu absolvieren. Damit fallen auf Kölner Seite schon einmal fünf Spielerinnen aus – so dass es kein Wiedersehen mit Pia Maertens geben wird. „Aber mit Lea Stöckel hat Köln dennoch eine überragende Hallenspielerin“, betont Wollschläger.

Da rein defensiv zu spielen in der Halle schwierig und ohnehin nicht „unser Ding“ ist, wie Wollschläger betont, versuchen die Duisburgerinnen, in Köln etwas mitzunehmen. Das soll dann auf jeden Fall am Sonntag (12 Uhr, Kalkweg) beim Heimspiel gegen den Crefelder HTC klappen. „Wir haben im Test nur 1:1 gespielt. Das Toreschießen fällt uns derzeit schwer. Aber Krefeld hat im ersten Saisonspiel gar kein Tor gemacht“, so Wollschläger.

Pia Maertens trifft im Länderspiel

Derweil hat Pia Maertens beim 1:1 im Testspiel gegen Argentinien in Buenos Aires das Tor zum Ausgleich erzielt. Die anderen beiden Vergleiche gingen mit 1:3 und 0:1 verloren. Am Sonntag steht noch ein vierter Test gegen die Leonas an.

Derweil stehen die Raffelberger Herren am Sonntag (14 Uhr) vor ihrem Heimspiel in der 2. Regionalliga gegen den Aachener HC. Beide Mannschaften haben nach drei Spielen drei Punkte auf dem Konto. „Ich denke schon, dass die Aachener besser sind, als sie es bislang zeigen“, so Trainer Tim Leusmann. Da ist es eine gute Sache, dass Kapitän Tobias Prost nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurückkehrt. Leusmann freut sich darüber, „dass wir mit Klaus Brosius einen renommierten Fachmann als Athletiktrainer für uns gewinnen konnten, der auch schon für den Deutschen Hockey-Bund gearbeitet hat“.

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