Hockey

Damen des Club Raffelberg stehen vor Topduell

Trainerin Susi Wollschläger weiß um die Chancen ihres Teams im Spitzenspiel gegen den Bremer HC.

Trainerin Susi Wollschläger weiß um die Chancen ihres Teams im Spitzenspiel gegen den Bremer HC.

Foto: Lars Heidrich

Duisburg.  Im letzten Spiel der Feld-Hinrunde kommt es zum Zweitliga-Spitzenspiel zwischen dem CR und Bremen. Herren müssen zum Abschluss in Krefeld ran.

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Der Abschluss der Feld-Hinrunde hat es für den Club Raffelberg in sich. Die Damen empfangen am Sonntag zu „High Noon“, also um 12 Uhr, den Bremer HC und damit den Spitzenreiter der 2. Hockey-Bundesliga Nord. Raffelberg steht punktgleich, aber mit einem mehr ausgetragenen Spiel auf Rang zwei. „Bremen hat das Ziel und das Muss, in die 1. Liga aufzusteigen“, sagt CR-Trainerin Susi Wollschläger. „Gelingt dies nicht, drohen sie viele gute Jugendspielerinnen zu verlieren“, erklärt sie den Druck aufseiten der Hanseatinnen.

Um den starken Juniorinnen den Start im Oberhaus zu ermöglichen, unternimmt der BHC viel. Denn mit gleich sechs ausländischen Spielerinnen hat der Verein seine erste Damen-Mannschaft verstärkt – drei von ihnen stammen aus Malaysia, dazu kommen zwei Argentinierinnen und eine Südafrikanerin.

Kein Druck

„Wir haben keinen Druck, aber natürlich wollen wir auch dieses Spiel gewinnen, um das Aufstiegsrennen lange offen zu gestalten“, betont Wollschläger. Der CR kann die Aufgabe weitgehend komplett angehen. Ein Test gegen die westdeutsche U-16-Auswahl gewann Raffelberg mit 3:2. „Wir haben nicht wirklich gut gespielt“, sagt die Trainerin.

Das WHV-Team spielt am Wochenende im Länderpokal in Stuttgart um den Hessenschild. Vom CR sind Sophia Schwabe, Mira Hildebrandt, Laura Plüth, Sophie Bos, Amelie Haferkamp und Sophia Wegener dabei. Mit der U-14-Auswahl sind Dorle van Geffen, Milia Landmesser und Taja Gans unterwegs.

Die CR-Herren spielen am Sonntag (12 Uhr) in der Regionalliga beim Crefelder HTC II, der den zweiten Rang einnimmt. „Krefeld hat eine gute Mischung aus jungen, talentierten Spielern und erfahrenen Leuten“, sagt Trainer Tim Leusmann. „Wir müssen dem Gegner die Wege zustellen, dann haben wir eine gute Chance.“ Verzichten muss er auf Fredi Heck und Kalle Saari.

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