Nachruf

Das Herz von Jupp Jostmeier schlug für den Sport in Walsum

Immer für seine RESG im Einsatz: Jupp Jostmeier (rechts), hier bei einer Ehrung des damaligen Kapitäns Robbie van Dooren (Mitte) durch Vereinspräsident Peter Hüsken.

Immer für seine RESG im Einsatz: Jupp Jostmeier (rechts), hier bei einer Ehrung des damaligen Kapitäns Robbie van Dooren (Mitte) durch Vereinspräsident Peter Hüsken.

Foto: Rainer Raffalski / FFS

Duisburg.  Im Alter von 90 Jahren ist der Mitbegründer des Bezirkssportbundes Walsum/Fahrn gestorben. In seinem Stadtteil war er eine Institution.

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Der Duisburger Sport und speziell die RESG Walsum trauern um Josef „Jupp“ Jostmeier, der am Mittwoch, 4. September, im Alter von 90 Jahren verstorben ist.

Jostmeier war Mitbegründer und Ehrenvorsitzender des Bezirkssportbundes Walsum/Fahrn. „Er war praktisch an allen wichtigen Ereignissen im Walsumer Sport beteiligt“, sagt CDU-Ratsherr Elmar Klein. Für die Christdemokraten gehörte Jostmeier dem Sportausschuss der Stadt an. Verewigt ist er unter anderem bei den Schützen des BSV Aldenrade-Fahrn, wo er den nach ihm benannten Pokal für das Ehrengastschießen stiftete.

Besondere Verdienste erwarb er sich um den Rollsport bei der RESG Walsum, die ihm sehr am Herzen lag. „Nicht zuletzt seinem Engagement war es zu verdanken, dass im Jahr 2000 die unvergessene Rollhockey-Jugend-Europameisterschaft in Walsum ausgerichtet werden konnte“, heißt es im Nachruf des Vereins, dessen Ehrenmitglied er war. Sein Sohn Jürgen stand bei der RESG im Bundesliga-Tor, seine Enkel Stefan und Thomas Jostmeier schnallten ebenfalls bei den Roten Teufeln die Rollschuhe unter. (T. K.)

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