Handball

Das neue Derby zwischen Hiesfeld/Aldenrade und Homberg

Die Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade (lila,weiß,rote Trikots) feierten am 14.09.2019 in Dinslaken Hiesfeld einen Erfolg gegen den TSV Aufderhöhe (blaue Trikots) im ersten Spiel der neuen Oberligasaison.

Die Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade (lila,weiß,rote Trikots) feierten am 14.09.2019 in Dinslaken Hiesfeld einen Erfolg gegen den TSV Aufderhöhe (blaue Trikots) im ersten Spiel der neuen Oberligasaison.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Regionalliga-Absteiger aus dem Duisburger Westen tritt bei der neuen Spielgemeinschaft in Dinslaken an. VfB will zwei Punkte mitbringen.

Sascha Thomas war vor zwei Wochen auf Beobachtungstour am Löschenhof. Der neue Trainer des Handball-Oberligisten VfB Homberg sah sich das Pokalspiel zwischen dem Landesligisten Bayer Uerdingen und dem Oberliga-Aufsteiger HSG Hiesfeld/Aldenrade an. Die Erkenntnisse, die der 38-Jährige gewinnen konnte, hielten sich in Grenzen. Dafür waren die Kräfteverhältnisse beim 27:18-Erfolg der Gäste zu eindeutig.

Dass auf seine Mannschaft am Sonntag (17.30 Uhr, Erich-Kästner-Gesamtschule) im Derby kein ganz normaler Aufsteiger wartet, dessen ist sich Thomas aber natürlich trotzdem bewusst. „Hiesfeld ist souverän Verbandsliga-Meister geworden, hat sich nochmal gut verstärkt und im ersten Oberliga-Spiel gleich mal 32 Tore geworfen. Das ist schon eine Ansage.“ Der Arbeit seines Trainerkollegen Harry Mohrhoff zollt er großen Respekt, um die Qualitäten von Rückraumspieler Kevin Kirchner weiß er seit der Zusammenarbeit bei den OSC Wölfen.

All das ändert aber nichts daran, dass der VfB gewinnen will. Der Last-Second-Sieg in Königshof hat dem neuformierten Regionalliga-Absteiger gut getan. „Für das Selbstvertrauen der Jungs war das enorm wichtig“, weiß Thomas: „Aber am Ende sind es zwei Punkte. Nicht mehr und nicht weniger.“ Personell kann Hombergs Coach fast aus dem Vollen schöpfen. Sorgen bereitet zurzeit die Achillessehne von Jan Roschig, der sich am Donnerstag einer MRT-Untersuchung unterzog und am Sonntag definitiv ausfallen wird.

HSG geht optimistisch ins Spiel

Vor einen knappen halben Jahr trennten beide Mannschaften noch zwei Spielklassen. Nun treten beide Mannschaften, zumindest was die Ligazugehörigkeit angeht, auf Augenhöhe an. Dass der Unterschied nun nicht mehr so groß ist, will die neu formierte HSG im Lokalduell beweisen. Der Hiesfeld/Aldenrader Trainer Harry Mohrhoff blickt der Begegnung positiv entgegen: „Wenn wir eine gute Leistung bringen, dann ist das gut für unser Selbstvertrauen. Auch wenn mit einer guten Leistung nicht gleich ein Sieg mit einhergeht, so ist dies unser Ziel.“

Über die Qualität der Gastgeber weiß Mohrhoff dennoch bestens Bescheid und warnt: „Die haben eine sehr kompakte Abwehr und trotz der zahlreichen Abgänge immer noch eine gute Mannschaft.“

Die HSG wird also viel investieren müssen, damit es auch in fremder Halle mit zwei Punkten klappt. Aber wie stellt die HSG das eigentlich an? „Wir müssen“, fordert Mohrhoff, „viel Tempo machen und unser Spiel durchziehen. Wir haben sehr viele variable Spieler. Die Einstellung muss auch wieder stimmen, dann ist bestimmt etwas möglich.“

Nicht mit dabei sein wird Ersatz-Torwart Frederic Barth. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Lennart Blum (Grippe) und Tobias Terhorst (Ellenbogenverletzung). (kök/che)

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