Laufsport

Der Biegerparklauf geht in Duisburg in die 35. Runde

Auch in diesem Jahr ist Fabian Dichans (rechts) vom Ayyo-Team Essen wieder der eindeutige Favorit beim Biegerparklauf. Es wäre für ihn der vierte Sieg in Folge.

Auch in diesem Jahr ist Fabian Dichans (rechts) vom Ayyo-Team Essen wieder der eindeutige Favorit beim Biegerparklauf. Es wäre für ihn der vierte Sieg in Folge.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

DuisburgI.  Am Samstag richtet TuSpo Huckingen die 35. Auflage des Biegerparklaufes aus. Ein Läufer könnte dabei Geschichte schreiben.

m letzten Jahr war Roman Roßmann nicht komplett vorbereitet. Einen Extra-Pokal für den Titelhattrick, den Fabian Dichans beim 34. Biegerparklauf in neuer persönlicher Bestzeit von 33:08 Minuten geholt hatte, hatte der Mitorganisator vom veranstaltenden TuSpo Huckingen nicht für den Sieger vom Ayyo-Team Essen parat. Am Samstag hat Roßmann die Möglichkeit, dieses „Versäumnis“ nachzuholen und seinem Schwager, der zu den Dauerbrennern beim Traditionslauf über 10.000 Meter zählt, doch noch eine entsprechende Trophäe zu überreichen. Doch diesmal sollte er zwei Schilder für den Pokal parat halten – denn Dichans wiederum hat bei der 35. Auflage am Samstag ab 15.15 Uhr die Möglichkeit, den vierten Titel in Folge einzufahren. Das schaffte vor ihm noch keiner.

Konkurrenz ist überschaubar

Die Konkurrenz, die dem 37-Jährigen dieses Unterfangen streitig machen könnte, ist beim Blick auf die bislang rund 250 eingelaufenen Meldungen für die Läufe im Duisburger Süden überschaubar. Vom Vorjahreszweiten Torsten Graw, den Roßmann – fälschlicherweise – bei der letzten Auflage vor Dichans erwartet hatte, „habe ich seitdem kaum noch etwas gehört“, erwartet der Mitorganisator den Deutschen Jugendvizemeister über 5000 Meter aus dem Jahr 2010 bislang nicht wieder am Start.

Allerdings steht mit Karsten Kruck vom ASV Duisburg ein Kandidat auf Roßmanns Liste, der Dichans den Sieg streitig machen könnte. Bei der letzten Auflage musste Kruck über 5000 Meter seinem 23 Jahre jüngeren Trainingsschützling Eric Lange den Sieg überlassen, der auch diesmal ab 13.30 Uhr wieder zu den Favoriten über die halbe Distanz zählt. Als frischgebackener Vater hatte Kruck im letzten Jahr jedoch Trainingsrückstand. Womöglich ist der Rhein-Ruhr-Marathon-Sieger von 2017 diesmal in besserer Form – immerhin geht er wieder über die doppelte Distanz an den Start.

Bei den Damen zählt die ehemalige mehrfache Deutsche Meisterin Melanie Linder, die in der AK 40 für die SG Wenden startet, zu den Favoritinnen. Katharina Wehr, die im letzten Jahr in 37:35 Minuten als schnellste Dame einlief, hat sich bislang noch nicht zur Titelverteidigung eingetragen. Das kann die Athletin vom TV Wanheimerort wie alle anderen interessierten Läuferinnen und Läufer aber noch bis zu 45 Minuten vor dem jeweiligen Start vor Ort am Samstag nachholen.

Rund 380 Starter erwartet

Mit den zu erwartenden Nachmeldungen gehen die Veranstalter von einer ähnlichen Teilnehmerzahl wie im Vorjahr aus, als 380 Starter für eine leicht steigende Tendenz sorgten.

Bei voraussichtlich zwar kaltem, aber trockenem Wetter hofft Roman Roßmann auch diesmal eine ähnliche Teilnehmerzahl am Start begrüßen zu dürfen. „Das wäre dann vollkommen im Rahmen“, sagt der Mitorganisator. Und bezüglich des womöglich vierten Titels in Folge von Fabian Dichans will er sich dann auch noch etwas einfallen lassen. „Pokale habe ich auf jeden Fall noch einige auf Lager“, zwinkert Roßmann.

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