Landesliga

Der DSV 1900 trifft im Derby auf den SV Genc Osman Duisburg

Der DSV 1900 – hier mit Marcel Vogel (links) – trifft heute auf den SV Genc Osman – hier mit Furkan Akay.

Der DSV 1900 – hier mit Marcel Vogel (links) – trifft heute auf den SV Genc Osman – hier mit Furkan Akay.

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  In der Fußball-Landesliga steht am Samstag ein Duisburger Derby auf dem Programm. Schwere Auswärtsaufgaben für FSV und Hamborn 07.

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Es ist mal wieder Derbyzeit in der Fußball-Landesliga. Bereits am Samstag trifft der Duisburger SV 1900 auf den SV Genc Osman Duisburg. Die beiden weiteren Duisburger Klubs haben morgen ambitionierte Aufgaben vor der Brust. Der FSV ist im Verfolgerduell beim VfB Frohnhausen am Ball, Hamborn 07 spielt beim Rather SV.

Duisburger SV 1900 – SV Genc Osman Duisburg (Sa., 16 Uhr): Bei vier Duisburger Mannschaften in der Landesliga gibt es einige Derbys. „Ich denke, von allen denkbaren Konstellationen ist dies das kleinste Derby“, sagt DSV-Trainer Julien Schneider. Was er damit meint: „Untereinander verstehen sich beide Seiten recht gut, daher ist das kein emotionales Duell. Aber gegen Freunde gewinnt man ja besonders gern“, sagt der Coach mit einem Augenzwinkern.

Die 1900er können derzeit noch nicht sicher sein, mit welcher Startelf sie ins Spiel gehen. Ammar Cengic hat das Training wieder aufgenommen. „Aber bei ihm wird es allenfalls zu einem Kurzeinsatz reichen“, sagte Schneider. Marcel Vogel war zuletzt krank, sodass ein Platz auf der Bank und einigte Minuten auf dem Feld die wohl wahrscheinlichste Variante sind. Okan Yilmaz ist angeschlagen. „Ich glaube aber, dass er spielen kann“, so der Trainer. Da auch Dominik Langenberg nicht völlig fit ist, wird voraussichtlich Max Chmilewski im Tor stehen. „Wir müssen die einfachen Dinge so oft wie möglich richtig machen, dann können wir gewinnen.“

Auch Genc Osman hat Personalsorgen. So werden Salih Altin und Samed Basol jeweils wegen eines Muskelfaserrisses ausfallen. „Das wird wohl mindestens 14 Tage dauern“, sorgt sich Trainer Ilyas Basol. Zudem ist Ali Basaran gelb-rot-gesperrt. „Damit fällt das zentrale Mittelfeld komplett aus.“

Bock in der Startelf

Justin Bock wird dafür in die Startelf zurückkehren. Emre Onur und Mehmet Ali Cengiz werden wohl beginnen – dazu kommen einige Binnenverschiebungen. „Die Bank wird schwächer, aber wir werden eine starke erste Elf auf dem Platz haben“, ist sich Basol sicher.“

Der DSV hat eine gute Mannschaft. Julien Schneider macht gute Arbeit. Und zu Hause sind sie richtig gut. Ich sehe das als 50:50-Spiel“, erklärt der Genc-Trainer. „Die letzten Spiele haben gezeigt: Du musst gegen den DSV 1900 100 Minuten lang hellwach sein.“

VfB Frohnhausen – FSV Duisburg (So., 15 Uhr): Der Tabellenzweite fährt zum Dritten, FSV-Trainer Markus Kowalczyk spricht von einem Sechs-Punkte-Spiel. Dass die Essener nach einem starken Saisonstart zuletzt Federn ließen, spielt für Kowalczyk keine Rolle. Er weiß um einen spielstarken Gegner mit einer schlagkräftigen Offensive. „Die haben wir aber auch“, schiebt der Coach nach. Kowalczyk will mit einem Sieg einen Mitbewerber auf die vorderen Plätze distanzieren.

An der Spitze weist der TV Jahn Hiesfeld derzeit fünf Punkte Vorsprung auf. Daran orientieren sich die Duisburger allerdings nicht. „Wir schauen nur auf uns selbst. Wir wissen, wie viele Punkte wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen“, sagt Kowalczyk. Die Bullen fahren ohne personelle Probleme nach Essen. Auch Ex-Bundesliga-Profi Adil Chihi wird dem Kader angehören.

Rather SV – Hamborn 07 (So., 14.30 Uhr): Auf die Löwen wartet am Sonntag ein harter Brocken. Die Rather mischen als Tabellenvierter in der Spitzengruppe mit und stellten im Oktober auch mit einem 3:1-Sieg beim FSV Duisburg ihre Klasse unter Beweis.

Die Hamborner stehen nach der 0:3-Heimniederlage gegen den MSV Düsseldorf unter Druck, wollen sie nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze verlieren. „Wir werden in Rath mit Sicherheit nicht ins offene Messer laufen“, sagt 07-Trainer Michael Pomp, der mit seinen Jungs „gut organisiert auftreten will.“

Wie schon in den letzten Wochen sind einige Spieler angeschlagen: Die Blessur von Innenverteidiger Can Nazikkol könnte ernsterer Natur sein, er droht auszufallen. Als Alternative steht Pomp wieder Steffen Herzog zur Verfügung, dessen Rotsperre aus dem Spiel gegen Schwarz-Weiß Düsseldorf abgelaufen ist.

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