Frauenfußball

Der MSV Duisburg hat den FC Bayern München zu Gast

Zurück in der Startelf? Claire O’Riordan (links), hier im Duell mit Essens Turid Knaak, darf wieder mitwirken.

Zurück in der Startelf? Claire O’Riordan (links), hier im Duell mit Essens Turid Knaak, darf wieder mitwirken.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.  Die Rollen sind am Sonntag im Bundesliga-Duell klar verteilt. Doch das heißt nicht, dass die Zebras gegen den Favoriten nur mauern werden.

Alles wieder wie gehabt: Seit dem vergangenen Wochenende stellt sich die Tabellenspitze in der Fußball-Bundesliga der Frauen in der bewährten Form dar. Hinter dem VfL Wolfsburg nimmt der FC Bayern München Platz zwei ein – so, wie es in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils nach der letzten Runde der Fall war. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Anhang der nun nur noch drittplatzierten TSG Hoffenheim dem nächsten Gegner der Bayern fest die Daumen drückt – und das ist am Sonntag um 14 Uhr im PCC-Stadion der MSV Duisburg.

Dessen Trainer Thomas Gerstner freut sich über die Siegeswünsche aus dem Kraichgau. Er sagt aber auch: „Wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen. Ein Punkt wäre für uns ja schon eine tolle Sache. Wir wissen schließlich, wer unser Gegner ist.“ Den letzten Teilerfolg gegen den FCB gab’s in der Abstiegssaison 2014/15 – mit einem extrem defensiv ermauerten 0:0.

Claire O’Riordan ist wieder im Kader

Ob so eine Taktik wirklich helfen würde? Thomas Gerstner lässt offen, wie er den Gästen aus dem Süden begegnen will. Beim 2:2 in Freiburg setzte er auf ein sehr offensives 3-4-3 und überraschte den Gegner damit. „Wir sind flexibel genug, um mehrere Systeme zu spielen“, sagt der Coach. Zeigen wird sich beispielsweise, wie er die normalerweise als Stammkraft gesetzte Claire O’Riordan wieder einbaut. Die Irin war im Breisgau wegen ihrer fünften Verwarnung gesperrt. Auch eine Rückkehr in die Startelf von Yvonne Zielinski, die in Freiburg noch eingewechselt wurde und nun wieder voll mittrainiert, ist denkbar.

Eine Alternative fällt aber auch weg: Angreiferin Kristina Maksuti hat sich im Training eine Fraktur an der Mittelhand zugezogen und wird nach erfolgter Operation erst einmal fehlen. Die Albanerin war in Freiburg erst spät für Lisa Makas eingewechselt worden, die nach viel Einsatz völlig ausgepumpt war. Am Auflaufen der Österreicherin bestehen aber keine Zweifel.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben