Tischtennis

Der TTC Homberg ist Erster – der Meidericher TTC Letzter

US-Teenager Kai Zarehbin überzeugt in Meiderich

US-Teenager Kai Zarehbin überzeugt in Meiderich

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das Team aus dem Duisburger Norden hat weiter mit personellen Sorgen zu kämpfen. In der Verbandsliga holt sich Meiderich 06/95 den nächsten Sieg.

Gut gelaunt haben sich Tischtennis-Verbandsligist Meiderich 06/95 und der TTC Homberg in der Landesliga in die dreiwöchige Herbstpause verabschiedet. Als Schlusslicht der Landesliga ist die Stimmung beim Meidericher TTC nicht ganz so gut.

Verbandsliga: Meiderich 06/95 – TTV Falken Rheinkamp II 9:5: Dritter mit 9:3 Punkten – das kann sich sehen lassen. Der Erfolg gegen Rheinkamp gelang dabei sogar ohne Spitzenspieler Andrzej Borkowski, der sich in seiner polnischen Heimat bei einem Unfall verletzt hatte und nicht anreisen konnte. Seine Teamkollegen kamen dann auch eher holprig ins Spiel: Lediglich Jörn Glomb und Patrick Reinhardt gewannen ihr Eingangsdoppel; zwischenzeitlich lagen die Gäste mit 5:3 vorn. Als der aufgerückte Nachwuchsakteur Vincent Moj auf 4:5 verkürzte, war dies das Signal zur Wende. Die weiteren Einzelerfolge von Kai Zarehbin, Alexander Bosliakov (je 2), Glomb, Christian Knorr und Reinhardt sicherten den Heimsieg. „Wir hoffen, dass demnächst auch wieder Jörg Bitzigeio mitwirken kann“, sagt Sportwart Werner Schmitz-Büsing. Aziz Zarehbin, der jüngere Bruder von US-Youngster Kai Zarehbin, wird hingegen nun wohl in dieser Saison gar nicht für die Meidericher antreten. Weiter geht’s am 3. November – dann daheim gegen die „Erste“ der Falken Rheinkamp.

Landesliga: TTC Homberg – VfL Rhede 9:6: Christian Timmerman, der verletzte Homberger Teamsprecher, tut das, was im Tischtennis normalerweise vermieden werden sollte: Er hält den Ball flach. Dass der eher als Abstiegskandidat gehandelte TTC als Erster in die Herbstpause geht, hält er für „kein weiteres Weltwunder“. Vielmehr sagt er: „Das war alles im Rahmen des Möglichen, sonst wäre es nicht möglich gewesen.“ Gegen Rhede sah es bei einem zwischenzeitlichen 3:5-Rückstand nicht zwingend nach einem weiteren Erfolg aus, doch in der zweiten Einzelrunde schafften die Gastgeber die Wende. „Es zeigt sich, dass wir vor allem im unteren Paarkreuz besser aufgestellt sind als viele andere Mannschaften“, so Timmerman. Dort punkteten Jürgen Grewing (2) und Bastian Jäschke; die restlichen Siege holten Alexander Gebauer (2), Ingo Rix und Luca Kasper sowie die Doppel Kasper/Peltz und Gebauer/Grewing. Am 2. November geht es zum TV Voerde.

DJK Rhenania Kleve – Meidericher TTC 9:3: Nur mit zwei Akteuren aus der Stammbesetzung – Markus Koitka und Peter Markwitz – trat der personell gebeutelte MTTC in Kleve an und verkaufte sich trotzdem teuer. „Die Leistung war ganz ansprechend“, fand Peter Markwitz, der hofft, dass sich die Teamkollegen bald zurückmelden. Ob das schon am 2. November gegen Grün-Weiß Flüren sein wird, ist aber ungewiss. Punkte: Markus Koitka, Aaron Kraft, Dixkens/Kraft.

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