Volleyball

Devise der SG Duisburg lautet: Durchstarten ins Unbekannte

Am Wochenende starten die Volleyballer der SG Duisburg in ihre zweite Verbandsliga-Saison. Hinten von links: Finn Schoppmeyer, Thomas Pusch, Martin Clausnitzer, Björn Morandin, Trainer Markus Moormann. Vorne von links: Arne Moormann, Tobias Simon, Felix Barra, Lennart Moormann, Johann Wolf, Sebastian Birnbaum.

Am Wochenende starten die Volleyballer der SG Duisburg in ihre zweite Verbandsliga-Saison. Hinten von links: Finn Schoppmeyer, Thomas Pusch, Martin Clausnitzer, Björn Morandin, Trainer Markus Moormann. Vorne von links: Arne Moormann, Tobias Simon, Felix Barra, Lennart Moormann, Johann Wolf, Sebastian Birnbaum.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Verbandsligist trifft in der nun beginnenden Saison auf weitgehend unbekannte Gegner. Trotzdem zeigt sich der Trainer ehrgeizig.

Markus Moormann zuckt mit den Schultern. Wie die Gruppe 2 in der Volleyball-Verbandsliga einzuschätzen ist? Der Trainer der SG Duisburg hat darauf so recht keine Antwort. „Wir spielen mit Mannschaften aus Köln, Düren und Aachen in einer Gruppe. Die meisten Gegner sind uns unbekannt“, räumt der Coach ein. Doch Moormann ist ehrgeizig – und er weiß, was seine Mannschaft kann. Daher lautet das Minimalziel, den vierten Platz aus der Vorsaison zu wiederholen. „Eigentlich wollen wir sogar besser sein“, sagt er.

Das Team hat sich bislang auf zwei Positionen verändert. Zunächst einmal sind Laurin Steinwartz und Tim Gundelach nicht mehr dabei. „Die beiden wollen sich nun komplett auf Beachvolleyball konzentrieren“, sagt Moormann. „Sie haben uns aber zugesagt, im Notfall bereitzustehen.“ Dafür verstärken zwei Youngster den Kader der Spielgemeinschaft. Aus der eigenen U-20-Mannschaft rückt Finn Schoppmeyer ins Verbandsliga-Team auf. Außerdem ist ein weiterer Jungspund dabei: Nils Finmans war in den vergangenen beiden Jahren inaktiv, stammt aber aus dem Nachwuchs des Moerser SC. „Er hatte offenbar zwischenzeitlich die Lust verloren“, berichtet Moormann. Doch „im Sand“, sprich beim Beachvolleyball, traf der Trainer den jungen Mann, der bekannte: Er würde doch gerne wieder spielen. Kurze Zeit später war klar, Finmans würde für die SG auflaufen.

Obwohl die Saison am Wochenende beginnt, ist die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen. „Wir haben derzeit diverse Gastspieler im Training“, sagt Moormann – und mehr nicht. Mal schauen, ob es was wird. Bislang stehen 13 Spieler im Kader der SG Duisburg. Vielleicht werden es ja noch mehr.

SG II will zurück in die Landesliga

Dass die Spielgemeinschaft zwischen den Freien Schwimmern Duisburg und dem Rumelner TV nach einem Jahr – eine SG muss laut Verbandsstatuten jedes Jahr verlängert werden – fortgesetzt würde, stand zumindest für die Verbandsliga-Mannschaft früh fest. „Eigentlich schon zum Saisonende“, sagt Moormann, der betont, dass die Kooperation reibungslos läuft. Unklar war lediglich die Situation der zweiten Mannschaft. Die SG II war aus der Landesliga abgestiegen und muss nun in der Bezirksliga ran, wo auch die Youngster des Rumelner TV pritschten und baggerten. Das reine RTV-Team ist nun in der SG aufgegangen, die in der Bezirksliga um einen weiteren Verein – wie schon im Vorjahr – erweitert ist, den TV Kapellen. Ziel ist ganz klar die Rückkehr der SG Duisburg II in die Landesliga.

Derweil verlief die Vorbereitung der Verbandsliga-SG sehr erfreulich. Zum Abschluss nahmen die Duisburger am Turnier um den Natsu-Cup in Osterath teil. In der Vorrunde trafen die Blau-Roten auf den letztjährigen Verbandsliga-Gegner und Oberliga-Neuling Verberger TV. Die Partie endete exakt 1:1 (21:25, 25:21)-Unentschieden. Da die folgenden 2:0-Siege gegen die Landesligisten TB Osterfeld und ART Düsseldorf III deutlicher ausfielen als die Verberger Erfolge, beendete die SG die Gruppenphase als Erster. Im Finale stand es gegen den Ligagegner Osterather TV nach den geplanten zwei Sätzen unentschieden, sodass ein Entscheidungssatz bis (eigentlich) 15 nötig wurde, den die SG mit 17:15 gewann. Das hatte den netten Nebeneffekt, einen Gutschein für eine Sushi-Party des Turniersponsors zu bekommen, den das Team voraussichtlich gegen Ende der nun beginnenden Saison einlösen wird.

Was Moormann noch mehr freut: „Vor einem Jahr haben wir als SG begonnen. Nun sind wir zum gleichen Zeitpunkt schon viel weiter. Die Abläufe stimmen. Es ist ein ganz normaler Saisonstart.“ Vor einem Jahr lief es nämlich in den ersten Partien nicht so gut. Erst in der Rückrunde zündete die SG den Turbo.

Das könnte nun schon früher gelingen. Los geht es am Samstag um 15 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim ART Düsseldorf II. Immerhin: einer der wenigen alten Bekannten.

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