Skaterhockey-Europapokal

Ducks-Frauen spielen um Europas Krone

Am 24. November 2018 wurden die Duisburg Ducks Deutscher Skaterhockey-Meister der Frauen. Nun spielt das Team um den Europapokal.

Am 24. November 2018 wurden die Duisburg Ducks Deutscher Skaterhockey-Meister der Frauen. Nun spielt das Team um den Europapokal.

Foto: Friedhelm Thelen

Duisburg.  Am Wochenende steht das Europapokal-Turnier in Dänemark auf dem Plan. Urlaubszeit machte die Vorbereitung für die Ducks-Frauen schwierig.

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Neustart in der 2. Liga, Aufstieg in die Bundesliga, Deutscher Meister! Der Durchmarsch der Skaterhockey-Frauen der Duisburg Ducks war bemerkenswert. Nun kassieren die Enten die sportliche Belohnung: Am Samstag und Sonntag nehmen die Duisburgerinnen am Turnier um den Europapokal teil, das in Gentofte in Dänemark ausgetragen wird. Acht Mannschaften aus Deutschland, der Schweiz und Dänemark spielen dabei um Europas Krone.

In zwei Vierergruppen geht es am Samstag erst einmal nur um die Ausgangslage für das Viertelfinale am Sonntagmorgen. Das kommt den Ducks entgegen – denn die Vorbereitung fiel in der Urlaubszeit nahezu komplett ins Wasser. „Immer wieder fehlten Spielerinnen. Wenn die einen zurückkamen, verabschiedeten sich die anderen“, berichtet Trainerin Candy Wilson. Fünf Trainingseinheiten gab es vor der Abreise nach Dänemark dann aber doch. Mit Sally Klöser wird eine wichtige Spielerin direkt aus dem Urlaub nach Gentofte reisen, dort aber erst am Sonntag eingreifen können.

Drei Gegner am Samstag

Die Ducks spielen in ihrer Gruppe gegen den IHC Rothrist (Samstag, 8 Uhr) und die Bienne Seelanders (12 Uhr) aus der Schweiz, ehe es zur Neuauflage des Meisterschaftsfinals mit den Langenfeld Devils (16 Uhr) kommt. In der Parallelgruppe messen sich die Gentofte Starz, der SHC Rossemaison, die Mendener Mambas und die Bockumer Bulldogs.

„Wir haben die wenigen Einheiten genutzt, um wieder Ballgefühl zu bekommen und in den Reihen zusammenzuspielen“, erklärt Wilson. Eine abschließende Einheit wird es am Freitag in Gentofte geben, ehe es losgeht. „Die gegnerischen Spielerinnen kenne ich aus der Nationalmannschaft, habe sie nun aber auch schon zwei Jahre lang nicht mehr gesehen“, erklärt die Trainerin.

Die Schweizerinnen „kommen vorwiegend vom Eishockey und sind sehr schnell“. Als einen der Turnierfavoriten nennt Wilson die Mendener Mambas, weil „sie sehr stark und sehr schnell sind und dazu pfiffig spielen. Wir haben eine junge Mannschaft, die noch nicht so abgebrüht ist.“ Aber sie ist auch nicht chancenlos. Die Viertelfinals beginnen am Sonntag um 8 Uhr. Die siegreichen Teams bestreiten ab 14 Uhr das Halbfinale, das Finale folgt um 19.05 Uhr. (the)

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