Frauenfußball

Duell der Tabellennachbarinnen an der Abstiegskante

Paula Radtke (links) musste unter der Woche wegen einer leichten Erkrankung pausieren, sollte aber am Sonntag fit sein.

Paula Radtke (links) musste unter der Woche wegen einer leichten Erkrankung pausieren, sollte aber am Sonntag fit sein.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der MSV Duisburg empfängt in der Frauen-Bundesliga am Sonntag den 1. FC Köln. Beide Teams liegen in der Tabelle derzeit fast gleichauf.

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Der Abstand zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln nach elf absolvierten Spielen ist minimal. Beide Teams haben in der Hinrunde der Frauenfußball-Bundesliga sieben Punkte gesammelt; momentan weisen die Zebras die um zwei Treffer bessere Tordifferenz auf und verweisen die Domstädterinnen damit zur Saisonhalbzeit auf den ersten Abstiegsplatz.

Klar, wenn es nach elf weiteren Partien noch immer genauso aussähe, würden das beim MSV alle unterschreiben. Doch um die Zitterpartie im Kampf um den Klassenerhalt mit einem etwas größeren Polster anzugehen, wäre ein Erfolg im direkten Duell schon eine gute Sache. Dieses steigt am Sonntag um 14 Uhr im PCC-Stadion.

Mit Vorhersagen, wie er nach dem Spiel mit einer nicht drei Punkte um fassenden Ausbeute umgehen würde, hält sich MSV-Trainer Thomas Gerstner erfahrungsgemäß lieber zurück. Erst vor Wochenfrist gab es das Kellerduell mit Schlusslicht USV Jena, das nach recht tristen 90 Minuten 0:0 endete – ganz sicher nicht das Wunschergebnis im Vorfeld. „Aber natürlich hätten wir dieses Spiel auch verlieren können“, erinnert Gerstner an die Großchance der Gäste in letzter Sekunde, die Keeperin Caro Härling vereitelte.

Effizienter spielen und die Chancen nutzen

Der Unterschied ist aber auch klar: Gegen Köln steht das klassische „Sechs-Punkte-Spiel“ an – und sollte dieses wie zum Saisonstart in der Rheinmetropole erneut verloren gehen, wäre dies zumindest nicht die beste Voraussetzung, um am Ende die Klasse zu halten. „Wir müssen viel effizienter spielen und unsere Chancen nutzen“, sagt Gerstner nach der Nullnummer gegen Jena.

Das Gute: Im Gegensatz zum vergangenen Samstag kann er auf Leistungsträgerinnen zurückgreifen, die da gefehlt hatten – wie beispielsweise die wegen Erkrankung geschonte Vanessa Fürst, die nun mit großer Wahrscheinlichkeit in die Startelf zurückkehren wird. Gleiches gilt für Nina Lange. Denkbar, dass für sie Lucia Harsanyova und Hailai Arghandiwal auf die Bank rücken.

Pia Rybacki hat nach langer Verletzungspause zuletzt in der „Zweiten“ Spielpraxis gesammelt und wird dies am Sonntag ebenso noch einmal tun wie Laura Radke.

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