Handball

Ein beeindruckender Aufgalopp der Wölfe Nordrhein

David Kryzun feierte mit den Wölfen einen sicheren Auftaktsieg.

David Kryzun feierte mit den Wölfen einen sicheren Auftaktsieg.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger Regionalliga-Absteiger feiert einen sicheren Auftaktsieg gegen die HSG Neuss/Düsseldorf II. Der Trainer ist zufrieden.

Es war nur der Aufgalopp. Aber die Art und Weise, wie der Handball-Oberligist HC Wölfe Nordrhein am Sonntagabend die HSG Neuss/Düsseldorf II in die Knie zwang, lässt nur einen Schluss zu: Mit den Wölfen ist in dieser Saison weit oben zu rechnen. Der 32:26 (20:11)-Erfolg gegen die technisch gut ausgebildeten Gäste, die zudem durch drei Drittliga-Spieler der Rhein Vikings verstärkt wurden, war nie gefährdet.

Mehr noch: In der ersten Hälfte boten die Rheinhauser eine Leistung, die zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison schlichtweg beeindruckte. „Das war hervorragend. Wir haben unsere angriffstaktischen Mittel, unser Tempospiel durchsetzen können“, zeigte sich Wölfe-Trainer Thomas Molsner mit den ersten 30 Minuten hochzufrieden. Der Regionalliga-Absteiger gab gegen den Vorjahresachten von Beginn an den Takt vor, lag nach neun Minuten bereits mit 6:2 vorne und baute die Führung bis zur Pause kontinuierlich aus.

Es lief noch nicht alles rund

Angesichts des komfortablen Vorsprungs konnten es die Wölfe auch verkraften, dass nach Wiederbeginn nicht alles rund lief. „Die Anfangsphase der zweiten Hälfte haben wir ein bisschen verschlafen“, so Molsner. Die Niederlage vor Augen fand Neuss/Düsseldorf nun besser ins Spiel und verkürzte zwischenzeitlich auf 18:24 (46.). Wirkliche Spannung kam allerdings nicht mehr auf. „Danach haben wir das gut zu Ende gespielt und wieder die richtigen Lösungen gefunden“, so Molsner, der seinem Torhüter ein Kompliment aussprach: „Als Neuss/Düsseldorf im Aufwind war, hat Björn Otterbach einige wichtige Bälle weggenommen.“

Otterbach blieb bis zur 55. Minute im Tor, dann rückte Alexander Lenz zwischen die Pfosten. Neben dem dritten Keeper, Max Kraas, setzte gestern auch Lasse Bernhardt aus. Sebastian Schneider und Nic Kirschbaum sind noch verletzt. Linksaußen Ranga Boddenberg konnte gegen seinen Ex-Klub nicht mitwirken. Die Wölfe hatten den 19-Jährigen erst in der vergangene Woche verpflichtet, die Spielberechtigung für ihn lag deshalb noch nicht vor.

„Für den Saisoneinstieg bin ich mit unserer Leistung hochzufrieden. Das war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Daran wollen wir in den nächsten Spielen anknüpfen“, sagte Thomas Molsner.

Weiter geht es für die Wölfe am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung der SG Langenfeld, die sich gestern mit 30:28 beim LTV Wuppertal durchsetzte.

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