Eishockey-Oberliga

EV Duisburg macht Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

Sam Verelst erzielte in der 30. Minute das 2:0 für die Füchse in Halle.

Sam Verelst erzielte in der 30. Minute das 2:0 für die Füchse in Halle.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Dem Heimsieg gegen die Icefighters Leipzig lassen die Füchse einen 3:2-Sieg bei den Saale Bulls Halle folgen. Kein Gegentor bei fünf gegen fünf.

Uli Egen war zufrieden. „Das war wichtig“, sagte er. Für die Tabelle, für den Kopf, für das Herz. Denn nach dem Sieg am Freitag gegen Leipzig gewann der Eishockey-Oberligist EV Duisburg auch am Sonntagabend bei den Saale Bulls Halle mit 3:2 (0:0, 3:1, 0:1) und verbuchte damit nach einem punktearmen Auftakt in die Saison nun ein Sechs-Punkte-Wochenende. Damit machen die Füchse zwei Plätze gut und befinden sich in Rufweite der direkten Play-off-Plätze. Bis dahin ist es noch eine ganze Zeit, aber schön ist es dann doch. Fürs Herz eben.

„Wir haben wirklich gut gespielt“, freute sich Egen über den zweiten gelungenen Auftritt an diesem Wochenende. „In den ersten zehn Minuten lief es noch nicht so rund, aber danach haben wir immer besser ins Spiel gefunden.“ Kurios: Schon nach neun Sekunden musste Milos Vavrusa auf der Strafbank platznehmen, sodass Halle praktisch in Überzahl ins Spiel starten konnte. Zur Mitte des Drittels war Duisburg die bessere Mannschaft – auf die Anzeigetafel kam aber noch keines der beiden Teams.

Chancen im zweiten Drittel ausgenutzt

„Im zweiten Drittel haben wir unsere Chancen dann auch ausgenutzt“, so Egen. Und auch diesmal hat es sich ausgezahlt, Pavel Pisarik und Matt Abercrombie, die beiden Kontingentspieler, in einer Sturmreihe auflaufen zu lassen. Denn in der 29. Minute gab der Tscheche Pisarik die Vorlage, die der Kanadier Abercrombie vollendete. Die Füchse blieben dran und legten eineinhalb Minuten später nach. Diesmal legte Steven Deeg für Sam Verelst auf, der auf 2:0 erhöhte (30.). Halle war freilich noch nicht besiegt, benötigte aber ein Powerplay, um den Anschluss herzustellen. Moritz Schug verkürzte nur 35 Sekunden später auf 1:2. Die – spielentscheidende – Antwort blieben die Füchse nicht allzu lang schuldig. Noch im zweiten Drittel traf Deeg zum 3:1 (37.).

Danach brannte nichts mehr an. „Wir hatten einen starken Etienne Renkewitz im Tor“, erklärte Egen. Schon am Freitag gegen Leipzig überzeugte der aus dem eigenen Nachwuchs stammende Keeper und hielt seinen Kasten am Sonntag bei fünf gegen fünf Spielern auf dem Eis sauber. Denn der zu späte Anschlusstreffer fiel, als die Hallenser längst einen sechsten Feldspieler gebracht hatten. Victor Knaub traf zum 2:3 – als nur noch 5,9 Sekunden auf den Uhr standen. „Der ist da irgendwie reingewurschtelt worden. Das spielte keine Rolle mehr“, so Egen.

Am Freitag kommen die Hannover Indians

Für die Füchse geht es am Freitag, 25. Oktober, um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel weiter. Dann sind die Hannover Indians an der Wedau in der Jomizu-Arena zu Gast. Am Sonntag steht dann eine der kürzesten Auswärtsfahrten auf dem Programm. Um 17.15 Uhr beginnt die Partie beim Krefelder EV U 23.

Tore: 0:1 (28:30) Abercrombie (Pisarik, Müller), 0:2 (29:52) Verelst (Deeg, Krämer), 1:2 (30:27) Schug (Helms, Wunderlich/5-4), 1:3 (36:07) Deeg (Schirmacher, Verelst), 2:3 (59:54) Knaub (Nikkilä, Schug/6-5). Strafen: Halle 6, Duisburg 4. Zuschauer: 1109.

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