Eishockey

EVD steht vor Härtetests gegen die Tilburg Trappers

Matt Abercrombie (2. von links) wartet noch auf seinen ersten Torerfolg aus dem Spielverlauf. Gegen Herne verwandelte er den entscheidenden Penalty zum Sieg.

Matt Abercrombie (2. von links) wartet noch auf seinen ersten Torerfolg aus dem Spielverlauf. Gegen Herne verwandelte er den entscheidenden Penalty zum Sieg.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Füchse absolvieren zwei Testduelle mit dem Topteam aus den Niederlanden. Mit Mark Ledlin kommt ein weiterer Kasseler per Förderlizenz hinzu.

Bislang bekamen die Spieler der dritten und vierten Reihe viel Lob. Und das völlig zurecht. Denn gerade diese Formationen haben in den ersten Testspielen der Eishockey-Saison überraschend gut gespielt. Am Freitag sowie am Sonntag werden dann auch mal die Führungsspieler der ersten und zweiten Formation so richtig in die Tasten greifen müssen. Der Oberligist EV Duisburg trifft am Freitag daheim (19.30 Uhr, Jomizu-Arena) auf die Tilburg Trappers, ehe es am Sonntag zum Rückspiel ins IJssportcentrum Stappegoor geht. Dort geht es um 15 Uhr los. Bereits um 12 Uhr stehen sich die U-9- und U-11-Mannschaften beider Vereine in freundschaftlichen Vergleichen gegenüber.

Die Trappers haben mit Ivy van den Heuvel (berufsbedingtes Karriereende) und Nardo Nagtzaam (EC Peiting) zwei starke Spieler verloren. Außerdem verzichten die Niederländer in dieser Saison komplett auf Importspieler. Nichtsdestoweniger werden die Nordbrabanter erneut zu den Spitzenmannschaften der Liga gehören. Einen Neuzugang bekamen die Trappers aus Duisburg: Diego Hofland spielt nun für Tilburg. Da der Stürmer in Rotterdam geboren wurde, gilt er auch in den Niederlanden aus Inländer.

Im Kader, aber noch nicht auf dem Eis

Personell gibt es etwas Neues: Nachdem Tim-Lucca Krüger (Vertrag in Duisburg, Förderlizenz für Kassel) sowie Bastian Schirmacher und Lasse Bödefeld (beide genau entgegengesetzt) überzeugen konnten, bekommt nun ein weiterer Spieler der Huskies eine Förderlizenz für die Füchse. Mark Ledlin, Sohn von Frederick Ledlin, der in den 80ern und 90ern in Deutschlands zweit- und dritthöchster Liga erfolgreich unterwegs war, gehört ab sofort zum Kader, kann aber verletzungsbedingt noch nicht spielen. Die Huskies hatten den Stürmer bereits zweimal an Oberligisten ausgeliehen. In der Saison 2017/18 kam er für die Hannover Indians in 42 Spielen auf elf Tore und vier Vorlagen. In der vergangenen Spielzeit lief er nur einmal für den Herner EV auf, traf in dieser Partie aber zweimal.

Ansonsten gibt es keine Veränderungen im Vergleich zum Dienstag in Dinslaken. Robin Slanina wird auch am Wochenende spielen, nachdem er gegen die Kobras schon wieder auflief. „Er hat voll trainiert und hat sich auch nach dem Spiel wohlgefühlt“, freut sich EVD-Trainer Uli Egen, dass der Deutsch-Tscheche wieder fit ist. Ricco Ratajczyk ist wieder im Training, „aber am Wochenende kommt er noch nicht zum Einsatz“, so Egen. Arthur Lemmer wird noch rund zwei Wochen brauchen, ehe er wieder mitmachen kann.

Tilburg weiterhin der Topfavorit

Tilburg ist nach wie vor der Topfavorit in der Oberliga. „Hier geht es darum, dass die Jungs die taktischen Vorgaben konsequent umsetzen“, sagt der Coach. Defensiv lief es bislang ja recht ordentlich, was auch gegen die Niederländer wichtig werden dürfte. In der Offensive ist diese taktische Konsequenz ebenfalls nötig, da die Füchse derzeit noch zu viele Chancen auslassen. Auch in Überzahl wird aktuell oft die Schusssituation verpasst. „Wir arbeiten daran“, sagt Egen.

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