Frauenhandball

Für VfB-Handballerinnen ist Hinrunde Teil der Vorbereitung

Der VfB Homberg in der Saison 2019/20 (von links): Maike Wiedey, Julia Sölle, Alina Schramm, Jacquelin Markert, Corinna Schumann, Sara Simic, Saskia Seelbach, Tabea Wiesner, Katrin Becker, Hannah Gerbet, Lena Holzhauer, Nina Müller, Jule Clemens, Angi de Witt, Alina Höhfeld.

Der VfB Homberg in der Saison 2019/20 (von links): Maike Wiedey, Julia Sölle, Alina Schramm, Jacquelin Markert, Corinna Schumann, Sara Simic, Saskia Seelbach, Tabea Wiesner, Katrin Becker, Hannah Gerbet, Lena Holzhauer, Nina Müller, Jule Clemens, Angi de Witt, Alina Höhfeld.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Handballerinnen des VfB Homberg wollen in der Verbandsliga den Klassenerhalt schaffen – und das möglichst vor dem letzten Spieltag.

Die meisten Trainer klagten – wie sie es jedes Jahr tun. Die Vorbereitung verlief schleppend, weil so viele Spielerinnen im Urlaub waren. Dieses Problem hatte Joshua Wiesehahn nicht. Aus einem einfachen Grund. Er hat einen „Doppelkader“ trainiert. Als vergleichsweise spät klar war, dass er in der nun laufenden Saison der Handball-Verbandsliga der Frauen für den VfB Homberg verantwortlich ist, hat er allen Spielerinnen eine Chance gegeben – sowohl aus der ersten als auch aus der zweiten Mannschaft. Vor einigen Wochen hat er den Cut gemacht, also festgelegt, wer zunächst einmal zum Stammkader gehört. Die Durchlässigkeit zwischen beiden Teams soll aber gegeben bleiben.

„Der Einsatz der Mädels in der Vorbereitung war vorbildlich“, erklärt der neue Coach. Dennoch bleibt viel Arbeit. Vor einem Jahr waren die VfB-Frauen erstmals in die Verbandsliga aufgestiegen, starteten gut – und hatten danach immer mehr zu kämpfen. Erst am letzten Spieltag und mit ein wenig Schützenhilfe hatten die Hombergerinnen den Klassenerhalt doch noch geschafft. Daher ist Wiesehahn vorsichtig: „Unser Ziel ist es, den Klassenerhalt möglichst vor dem letzten Spieltag zu erreichen.“ Die Zitterpartie soll also so kurz wie möglich ausfallen.

Gute Ansätze

Durch seinen späten Einstieg und die längere Phase des „Doppelkaders“ sitzen die Abläufe noch nicht zu 100 Prozent. „Aber schon beim Turnier in Heißen hat man gesehen, dass wir in den Spielen gegen stärkere Mannschaften – von der Partie gegen Köln mal abgesehen – über eine längere Zeit mithalten können“, sagt der Coach. Wann dies über die vollen 60 Minuten gelingen kann? Wiesehahn bleibt vorsichtig und sagt: „In der Rückrunde müssen wir da sein, dass wir das hinbekommen.“ Die Hinrunde als Teil der Vorbereitung? „Das ist unsere Deadline“, bestätigt er.

Auf dem Weg dorthin soll natürlich nichts verschenkt werden. Doch der Spielplan hat sich schon am ersten Spieltag nicht als Freund des VfB erwiesen. Denn zum Auftakt trafen die Hombergerinnen auf die HSG Alpen/Rheinberg – ein Gegner, bei dem davon auszugehen ist, dass auch er um den Klassenerhalt spielt. „Daher war es natürlich schon ärgerlich, dass wir das Spiel mit 24:26 verloren haben“, so Wiesehahn, der aber positiv bleibt. „Es gab eine Menge guter Ansätze, auf denen wir aufbauen können.“

Externe Verstärkung gab es nicht – oder: noch nicht. Das Team setzt sich aus Spielerinnen zusammen, die schon in der vergangenen Saison für eine der beiden Damen-Mannschaften des VfB gespielt haben. Im Oktober kommt aber Eileen Behrens dazu, die zuvor für den HC TV Rhede gespielt hat und sich nun den Gelb-Schwarzen angeschlossen hat, nachdem sie berufsbedingt in die Region gezogen ist.

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