Landesliga

Genc Osman Duisburg kommt erst nach der Pause in Schwung

Burak Bayram (rechts) siegte mit Genc Osman Duisburg in Rhede.

Burak Bayram (rechts) siegte mit Genc Osman Duisburg in Rhede.

Foto: Ulla Michels

Rhede.   Genc Osman Duisburg siegt in der Landesliga 3:1 beim VfL Rhede. Ali Basaran bricht mit seinem Tor in der zweiten Halbzeit den Bann.

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Ilyas Basol schaute sich die Ergebnisse der Fußball-Landesliga mit einem lachenden und einem weinenden Auge an. Die beiden Topteams Kray und Sonsbeck ließen am Sonntag etwas überraschend Federn. „Ich will mir gar nicht vorstellen, was möglich gewesen wäre, wenn wir nicht so viel liegen gelassen hätten“, sagte der Trainer des Aufsteigers SV Genc Osman Duisburg.

Am Sonntag ließen die Neumühler allerdings nichts liegen, sondern sammelten bei der Auswärtspartie beim VfL Rhede die drei Punkte ein. Mit dem 3:1 (0:0)-Sieg liegt Genc aber zumindest im Plan, das erst in der vergangenen Woche ausgerufene Ziel, am Ende unter den ersten fünf Teams der Liga zu landen. Der Aufsteiger kletterte mit dem Erfolg auf den sechsten Platz.

In Rhede verzichtete Genc auf Justin Bock. „Er hätte im Notfall spielen können. Aber wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen“, erklärte Basol. Der offensive Mittelfeldspieler hatte sich im letzten Match eine Schürfwunde am Knie, die sich entzündet hat, zugezogen. Am Donnerstag wird Bock zum Auswärtsspiel in Klosterhardt aber wieder zur Verfügung stehen.

Vom Bock-Ausfall profitierte Valdet Totaj, der in der Startaufstellung stand. Der frühere Homberger nutzte seine Chance und bot eine gute Leistung. Zudem verdiente er sich einen Assist.

Basaran bricht den Bann

Genc Osman benötigte jedoch eine Halbzeit, um ins Spiel zu kommen. Rhede verteidigte klug, den Gästen mangelte es in der Offensive an Ideen. Das änderte sich in der 58. Minute, als sich Außenverteidiger Ali Basaran in der Offensive durchsetzte und zur Duisburger Führung traf. Fünf Minuten später legte Samet Sadiklar das vorentscheidende 0:2 nach. Der eingewechselte Tanju Acikgöz erhöhte in der 85. Minute auf 0:3.

Einziger Schönheitsfleck war das 1:3 der Gastgeber in der Nachspielzeit durch Bodo Teriete.

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