Handball

GSG Duisburg verliert auch das Rückspiel beim Hülser SV

Auch im Rückspiel beim Hülser SV ging die GSG Duisburg leer aus.

Auch im Rückspiel beim Hülser SV ging die GSG Duisburg leer aus.

Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   In der Landesliga-Relegation vergab die GSG Duisburg ihre erste Chance auf den Klassenerhalt. Nun drückt die GSG Rheinwacht Dinslaken die Daumen.

Hülser SV –
GSG Duisburg 31:28 (16:10)

GSG: Köhler (4/3), Münstermann (4/2), Binkowski, Kürvers, Schmidt (je 3), Stratemeier, Weiland, Korn, Dietrich, Greifenberg (je 2), Drymalla (1).

Auch der zweite Versuch ging in die Hose. Die Handballer der GSG Duisburg müssen nach der 28:31 (10:16)-Pleite im Rückspiel beim Hülser Sportverein weiter massiv um den Klassenerhalt in der Landesliga bangen.

Die nächste Chance besteht, wenn es gegen den Verlierer der Partie zwischen dem TV Ratingen II und dem Wuppertaler SV geht. Allerdings ist der Klassenerhalt jetzt nur noch möglich, wenn Regionalliga-Meister MTV Rheinwacht Dinslaken in die 3. Liga aufsteigt.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich in Hüls präsentiert hat. Trotz der deutlichen Pleite im Hinspiel da hinzufahren und 60 Minuten lang nicht aufzugeben, ist schon eine tolle Leistung“, war GSG-Trainer Sascha Baran trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Team. Das Hinspiel in eigener Halle hatte die GSG mit 20:28 verloren.

Ärger über die Schiris

Hüls konnte wieder mit breit aufgestelltem Kader an den Start gehen. Dem waren die Großenbaumer nicht gewachsen. Die erste Halbzeit verschliefen sie komplett. Trotzdem gaben die Gäste nicht auf, sondern kämpften sich immer wieder zurück in die Partie. So konnte in der 55. Minute noch einmal der Ausgleich erzielt werden – nach zwischenzeitlichem Rückstand von sechs Toren. Die GSG probierte alles, spielte teilweise mit offenem Visier. Am Ende reichte es aber nicht aus.

„Jetzt mache ich, was ich sonst nie mache: Ich bemängele die Schiedsrichterleistung. Das war in nahezu jeder kniffligen Situation fragwürdig. Umso bitterer ist dann, wenn die Unparteiischen nach dem Spiel die halbe gegnerische Mannschaft umarmen“, ärgerte sich Sascha Baran, auch wenn ihm bewusst war, dass die Heimniederlage am Sonntag bereits den Ausschlag gab.

Und der GSG-Trainer schob nach: „Gruß an Dinslaken. Wir werden unsere Hausaufgaben erledigen.“ Der MTV Rheinwacht spielt am Samstag gegen den TV Plochingen um den Aufstieg. Das Hinspiel endete 28:28.

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