Fußball

Joker Bockting erlöst Viktoria Buchholz gegen den Letzten

Nach dem Erfolg der Vorwoche hatte Viktoria Buchholz wieder Grund zum Jubeln.

Nach dem Erfolg der Vorwoche hatte Viktoria Buchholz wieder Grund zum Jubeln.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger Bezirksligist hat nach harter Arbeit die Tabellenführung verteidigt. Rot-Weiß Mülheim macht dem Sauer-Team das Leben schwer.

Mund abputzen, weitermachen. Viktoria Buchholz hat die Tabellenführung in der Bezirksliga verteidigt und den Tabellenletzten Rot-Weiß Mülheim mit 3:1 (1:1) geschlagen. Der Heimsieg war ein hartes Stück Arbeit für die Elf von Maik Sauer. „Ich bin sehr zufrieden. Das Spiel hat einen großen Lerneffekt für uns, denn wir sind bis zum Ende ruhig geblieben und haben dann verdient gewonnen“, resümiert der Trainer.

Die erste Torchance gehörte den Gästen: Ousmane Fofana prüfte aus 18 Metern Viktoria-Keeper Timo Mohr (2.). Im Anschluss stand das Schlusslicht tief und ließ gegen teils unkreative Buchholzer wenig zu. Erst in der 32. Minute beendete Pascal Schmitt nach Vorlage von Alexander Piwetz die Geduldsprobe und traf aus zehn Metern zum 1:0. Sieben Minuten später verpasste Gianluca Altomonte das 2:0, als er nach einem Fehlpass der Gäste aus sieben Metern am Rot-Weiß-Keeper scheiterte. Eine Minute vor der Halbzeit belohnte sich das Tabellenschlusslicht für einen mutigen Auftritt und kam durch Jonas Kathmann zum Ausgleich.

Nach der Pause – die Viktoria musste den angeschlagenen Tim Ramroth durch Lars Mrozek ersetzen – blieb das Bild unverändert. Buchholz bestimmte das Spiel mit viel Ballbesitz, ohne dabei in gefährliche Zonen zu kommen. Es passte zum Spielgeschehen, dass die Viktoria auf glückliche Art und Weise auf die Siegerstraße kam. Bei einem Klärungsversuch schoss ein Gästeakteur seinen Teamkollegen ab, von dessen Rücken der Ball zu Pascal Schmitt kam. Der Angreifer spielte zu Marcel Bockting, der zum 2:1 einschob (82.). Es kam noch besser für den eingewechselten Flügelspieler, als er nach sehenswertem Sololauf in der Nachspielzeit zum Endstand traf. „Man sieht, dass die Bank auch Spiele entscheiden kann. Wir sind in der Breite sehr gut aufgestellt“, freut sich Viktoria-Coach Sauer.

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