Fußball

Kapitän Wibbe ist sicher: Homberg wird die Kurve kriegen

Wird schon wieder werden: Dennis Wibbe ist optimistisch, dass der VfB die Kurve kriegt.

Wird schon wieder werden: Dennis Wibbe ist optimistisch, dass der VfB die Kurve kriegt.

Foto: Thorsten Tillmann

Duisburg.  Der Duisburger Regionalligist steckt in einer schwierigen Phase. Spieler und Trainer bauen aber darauf, dass es bald wieder aufwärts geht.

Die Fußballer des VfB Homberg kommen in der Regionalliga weiterhin kaum von der Stelle. Unruhig werde das Team um Dennis Wibbe angesichts von vier Punkten nach sieben Spielen aber nicht, stellt der Kapitän klar. „Wir sind mit der Punktausbeute sicher nicht zufrieden. Etwas anderes zu behaupten, wäre gelogen“, sagt Wibbe, „aber wir werden deswegen jetzt nicht in Panik verfallen und irgendwelche verrückten Sachen machen.“

Individuelle Fehler hat auch der Kapitän schon einige in den stets engagiert geführten Auftritten des Aufsteigers ausgemacht. Aber einen Fehler dürfe der Verein nun nicht machen, stellt der Angreifer klar. „Wir dürfen uns nicht in ein negatives Loch reinreden. Wir wissen, wo wir herkommen. Und wir werden auch wieder unsere Punkte holen.“

Wibbe weiß wie sein Trainer, was den VfB sein Riesenabenteuer Regionalliga Realität hat werden lassen – auch wenn diese Realität momentan eine harte für die Gelb-Schwarzen ist. „Wir haben in der Oberliga auch viele Spiele mit Glück gewonnen“, erinnert Stefan Janßen an die nicht wenigen Duelle in der Aufstiegssaison, die sein Team in den letzten Minuten für sich entschied.

Spielglück bleibt derzeit aus

„Das haben wir uns als Einheit erarbeitet. Aber wir haben auch immer angesprochen, dass wir demütig sein müssen“, sagt der Coach. „Auch jetzt arbeiten wir hart für unser Spielglück, aber es bleibt leider aus. Und ich habe schon vor der Saison gesagt, dass es entscheidend sein wird, auch in solchen Phasen die Einheit zu bleiben, die in der letzten Saison unser Pfund war.“

Einen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sieht der Trainer ohnehin nicht. „ Solange wir zeigen, dass wir – zumindest phasenweise – mithalten können und nicht untergehen, ist alles okay und wir können weiter daran arbeiten. Wir können uns mit kaum einem Gegner vergleichen. Aber ich habe in keinem Spiel erkannt, dass wir chancenlos gewesen wären.“

Die kleinsten Fehler werden bestraft

Entscheidend fürs Punktekonto ist es, diese Chancen zu nutzen und die eigenen – wenn auch weniger werdenden – Fehler abzustellen. „Manchmal fehlt uns da auch noch ein wenig die Erfahrung – und auch das Glück“, weiß Ahmad Jafari aus seiner letzten Saison mit dem SV Straelen, wie hart auch die kleinsten Fehler in der vierten Liga bestraft werden. Aber diese Erfahrung könne man auch aufbauen, sagt der Sechser des VfB. „Wir müssen Selbstbewusstsein sammeln. Mit dem richtigen Selbstvertrauen, werden wir die Ergebnisse dann auch unseren Spielen anpassen.“

Fürs Selbstvertrauen wären wiederum Erfolgserlebnisse hilfreich. Doch an die glaubt Dennis Wibbe ebenso wie Kollege Jafari. „Wir müssen einfach mal einen dreckigen 1:0- oder 2:0-Sieg landen und dann die Woche darauf nachlegen. Dann kann auch vieles plötzlich von allein laufen“, hofft der Kapitän schon am Freitag daheim gegen Fortuna Düsseldorf II eine positivere Phase einläuten zu können – wenngleich mit dem SV Rödinghausen am Dienstag darauf in der kommenden englischen Woche freilich wieder ein richtiges Kaliber auf den VfB wartet.

Aber der Kapitän bleibt cool und glaubt an die Stärke seines Teams: „Wir haben in den letzten zwei Jahren gefühlt alles gewonnen. Jetzt verlieren wir mal ein bisschen“, zwinkert Dennis Wibbe. „Aber auch das hört einmal wieder auf.“

Und das aus Homberger Sicht am besten möglichst bald...

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben