Frauenhandball

Klare Ansage: HSG Hiesfeld/Aldenrade will den Aufstieg

Mit diesem Team will die HSG Hiesfeld/Aldenrade aufsteigen. Hinten von links: Chiara Woock, Daniela Getz, Mailin Strunz, Jennifer Frontzek, Jennifer Lang, Anja Pelzer. Mitte von links: Physiotherapeut Mirco Jany, Meike Löwenthal, Nele Ahlendorf, Katja Knorr, Anja Bing, Lisa Hüsken, Trainer Dirk Rahmel. Vorne von links: Physiotherapeutin Ines Becher, Iva Nikolic, Marie Löbau, Hannah Laus, Vivien Gosch, Maike Kern, Co-Trainerin Karen Heddenhausen. Es fehlen Christin Janßen und Inga Schwengers.

Mit diesem Team will die HSG Hiesfeld/Aldenrade aufsteigen. Hinten von links: Chiara Woock, Daniela Getz, Mailin Strunz, Jennifer Frontzek, Jennifer Lang, Anja Pelzer. Mitte von links: Physiotherapeut Mirco Jany, Meike Löwenthal, Nele Ahlendorf, Katja Knorr, Anja Bing, Lisa Hüsken, Trainer Dirk Rahmel. Vorne von links: Physiotherapeutin Ines Becher, Iva Nikolic, Marie Löbau, Hannah Laus, Vivien Gosch, Maike Kern, Co-Trainerin Karen Heddenhausen. Es fehlen Christin Janßen und Inga Schwengers.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Kein Geheimnis: Ziel der neuen Spielgemeinschaft ist der Sprung in die Regionalliga. Das Team ist stark besetzt und nimmt die Favoritenrolle an.

Trainer sind selten zufrieden. Das gehört, wenn nicht zu ihrem Naturell, dann doch zu ihrer Jobbeschreibung. Doch Dirk Rahmel ist zufrieden. „Sehr zufrieden“ sogar, wenn es um den Verlauf der Vorbereitung für die erste Saison der neuen HSG Hiesfeld/Aldenrade in der Frauenhandball-Oberliga geht. „Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern“, sagt er dann doch, „aber im Ganzen gesehen bin ich zufrieden“.

Denn die Aufgabe war groß. Neun Neuzugänge galt es im Sommer zu integrieren. „Dazu komme ich als neuer Trainer, bin sozusagen der zehnte Neuzugang, und ein neues System.“ Dennoch verlief alles so, wie Rahmel sich das vorgestellt hat. Verblüfft ihn das? „Einerseits schon, andererseits haben wir fünfmal pro Woche trainiert. Es gab also viel Zeit“, erklärt der Coach. „Einige haben ganz schön geschluckt, als sie den Trainingsplan gesehen haben“, berichtet er schmunzelnd. Doch das Ziel ist schließlich hoch gesteckt. In seiner letzten „Solosaison“ hat der TV Aldenrade den zweiten Platz belegt, war schon auf Aufstiegskurs, als eine Verletzungswelle die Walsumerinnen ausbremste. Nun unter neuem Namen und mit neuem Logo soll darauf aufgesattelt werden: „Ich sage es ganz klar: Unser Ziel ist der Aufstieg in die Regionalliga.“

„Wir sind die Gejagten“

Dass bis dahin viel Arbeit vor dem Team liegt, ist dem Coach bewusst. „Das sage ich auch mit allem Respekt vor unseren Gegnern“, so Rahmel. „Mir ist daher bewusst, dass wir die Gejagten sind.“ Die Voraussetzungen für Hiesfeld/Aldenrade sind gut. Jede Position hat die HSG doppelt besetzt – und zwar doppelt gut besetzt. Daher nimmt der Trainer es hin, wenn ihm die Favoritenrolle zugeschoben wird. Sein Team nimmt sie an.

Wer sind die Konkurrenten? „Das ist schwer zu sagen, aber ich traue Eintracht Duisburg, obwohl das Team Aufsteiger ist, eine ganze Menge zu“, sagt der HSG-Coach. „Die GSG Duisburg ist gerade erst aus der Regionalliga abgestiegen. Also sollten auch sie zu etwas in der Lage sein.“ Auch die Reserve von Fortuna Düsseldorf sieht Rahmel als gefährlich an. Doch dann nennt er noch einen Namen eines Gegners, der gefährlich werden kann: TV Aldekerk II. „Das ist letztlich die A-Juniorinnen-Bundesliga-Mannschaft von Aldekerk“, erklärt er. „Das Team hat durchaus die zeitliche Gelegenheit, auch als zweite Frauen-Mannschaft zu spielen, da die Bundesliga in Turnierform gespielt wird. Diese Mannschaft ist schnell und richtig gut.“

Zwei Ausfälle

Die Mission Regionalliga beginnt für die HSG mit zwei Ausfällen. Anja Pelzer wird sich aufgrund von Knieproblemen noch einer MRT unterziehen. „Noch ist nicht klar, was Anja fehlt, aber es sieht nach einem längeren Ausfall aus“, so der Trainer. Das gleiche gilt auch für Jenny Lang, die sich den Finger gebrochen hat. „Sie wurde bereits operiert – und das zweimal“, sorgt sich Rahmel. „Ich befürchte, dass sie uns ebenfalls noch einige Zeit fehlen wird.“

Nun zahlt sich bereits der große Kader aus. So stark diese beiden Spielerinnen auch sind – ein Team wie das der HSG muss diese Ausfälle kompensieren können.

Los geht es für die HSG mit dem Spiel beim TV Witzhelden am Sonntag (17 Uhr). Auf dem Weg ins Trainingslager hatte das Team dort Station gemacht, um ein Spiel des ersten Gegners gemeinsam unter die Lupe zu nehmen. „Ein starker Gegner. Witzhelden war in der vergangenen Saison Vierter“, erklärt Rahmel. Das erste Heimspiel – in Hiesfeld – bestreitet die HSG am Samstag, 21. September, um 18 Uhr gegen den HSV Solingen-Gräfrath II. Erstmals am Walsumer Driesenbusch wird die HSG am 30. November spielen – wenn Aldekerk zum Topspiel in den Duisburger Norden kommt.

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