3. Liga

Konkurrenten des MSV Duisburg lassen Punkte liegen

Trainer Gino Lettieri hofft beim MSV Duisburg auf eine langfristige Trendwende.

Trainer Gino Lettieri hofft beim MSV Duisburg auf eine langfristige Trendwende.

Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing / Ralf Ibing /firo Sportphoto

Duisburg  Der MSV Duisburg bleibt in Schlagdistanz zur Konkurrenz. DFB setzt weitere Spiele an. Die Krise beim KFC Uerdingen spitzt sich zu.

In der 3. Fußball-Liga standen unter der Woche fünf Nachholspiele auf dem Programm. Für Schlusslicht MSV Duisburg hätten die Auftritte der Konkurrenten weitaus schlechter verlaufen können. Mit der SpVgg Unterhaching (3:4 gegen den SC Verl), dem 1. FC Magdeburg (1:2 gegen den 1. FC Saarbrücken), dem FSV Zwickau (0:2 gegen den FC Ingolstadt 04) und dem VfB Lübeck (0:1 gegen den SV Waldhof Mannheim) kassierten gleich vier Kellerkinder Heimniederlagen.

Damit bleibt der MSV in Schlagdistanz zur Konkurrenz. Trainer Gino Lettieri betont derweil, dass sein Team selbst in der Pflicht steht – und das langfristig: „Wenn wir aus den nächsten drei Spielen sechs oder sieben Punkte holen, kann das nur ein Anfang sein.“

 

Der MSV Duisburg spielt montags in Saarbrücken

Der MSV genießt nun dreimal in Folge Heimrecht: Am Sonntag schlägt der SV Meppen an der Wedau auf. Am Mittwoch, 20. Januar, kommt der 1. FC Magdeburg zum Nachholspiel nach Duisburg. Mit dem Match gegen den FC Hansa Rostock startet der MSV am Samstag, 23. Januar, in die Rückrunde.

Der Deutsche Fußball-Bund hat derweil die Spieltage 22 bis 26 fest terminiert: MSV - VfB Lübeck (Samstag, 31. Januar, 13 Uhr), 1. FC Saarbrücken (Montag, 8. Februar, 19 Uhr), Hallescher FC - MSV (Samstag, 13. Februar, 14 Uhr), MSV -SpVgg Unterhaching (Samstag, 20. Februar, 14 Uhr), KFC Uerdingen - MSV (Sonntag, 28. Februar, 14 Uhr).

Corona: Dynamo-Spiel fällt aus

Den aktuellen Spieltag am Wochenende bringt Corona einmal mehr durcheinander. Die für Samstag geplante Partie zwischen Spitzenreiter Dynamo Dresden und dem SV Wehen Wiesbaden fällt aus. Das gesamte Dresdener Team befindet sich in häuslicher Quarantäne. Nach Vereinsangaben fielen Corona-Tests bei Cheftrainer Markus Kauczinski und einem weiteren Mitglied des Teams positiv aus. Einen Nachholtermin für diese Partie gibt es noch nicht.

Ponomarav beim KFC vor Rücktritt

Der KFC Uerdingen hat andere Sorgen. Die Lage bei den Krefeldern spitzt sich weiter zu. Laut eines Berichtes der "Rheinischen Post" will Vereinschef Michail Ponomarev bis zum 20. Januar von seinem Posten zurücktreten. Ponomarev hatte schon vor geraumer Zeit seinen Ausstieg als Investor zum Saisonende erklärt. In dieser Woche hatte der Russe bereits ein düsteres Bild gezeichnet. Ohne neuen Investor müsse der KFC künftig in der Regionalliga spielen. Die Hoffnungen auf einen neuen Geldgeber sollen sich mittlerweile zerschlagen haben.

Michail Ponomarev geht nun offenbar viel früher beim KFC von Bord. Der Termin 20. Januar mag der Noch-Vereinschef nicht willkürlich gewählt haben: Einen Tag später endet die Frist der Nachlizenzierung beim DFB.

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