Bezirksliga

Ladehemmung beim Aufsteiger Duisburger FV 08

Positives und Negatives sah 08-Trainer Dirk Pusch im Nachholspiel gegen Praest. Defensiv befand er sein Team „sehr verbessert“, nach vorn war jedoch nur wenig los.

Positives und Negatives sah 08-Trainer Dirk Pusch im Nachholspiel gegen Praest. Defensiv befand er sein Team „sehr verbessert“, nach vorn war jedoch nur wenig los.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Duisburg 08 musste sich im Bezirksliga-Nachholspiel gegen den RSV Praest mit einem torlosen Unentschieden begnügen.

Duisburger FV 08 –

RSV Praest0:0

DFV 08: Onukogu – Dogansoy, Rustemi, Uzun, Igbinobaro – Öktem, Kece, Ammari, Krasniqi, Annachat (46. Ansah) – Sall.


In der Fußball-Bezirksliga plagen die Kicker von Aufsteiger Duisburger FV 08 aktuell Ladehemmungen. Im Nachholspiel gegen den RSV Praest kamen die Hochfelder daheim nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

Drei Tage nach der bitteren 0:1-Pleite bei TuB Bocholt, wobei der DFV 08 als dominantes Team zahlreiche gute Torchancen ungenutzt ließ, gelang der Elf von Trainer Dirk Pusch wieder kein Tor – und das, obwohl 08 vor den beiden vergangenen Spielen noch das treffsicherste aller Teams war. 39 Tore erzielten die Hochfelder in 13 Spielen, was im Schnitt drei Einschüsse pro Spiel bedeutet.

Düven-Ausfall nicht zu kompensieren

„Das gefällt uns natürlich nicht. Aber wichtig ist, dass wir uns viele Chancen herausspielen. Es gibt im Fußball immer mal wieder Spiele, wo vorne das Tor einfach nicht fällt. Das ist ganz normal. Wir hatten Spiele, in denen wir viel weniger Chancen hatten und hoch gewonnen haben“, erklärte 08-Coach Dirk Pusch, der sein Team gegen Praest „dafür defensiv sehr verbessert“ sah. Vor allem die Rückkehr von Kapitän Mergim Rustemi ins Abwehrzentrum stabilisierte die Hochfelder Hintermannschaft. In der Offensive fehlte der Pusch-Elf jedoch Cagri Düven, der bei der Niederlage in Bocholt die gelb-rote Karte gesehen hatte und ansonsten ein Aktivposten (neun Tore in 13 Spielen) im Angriff ist.

„Es war von Anfang an klar, dass auf dem Aschenplatz kein gutes Spiel zustande kommen wird. Dennoch waren wir am Ende dem Sieg etwas näher als der Gegner“, berichtete Pusch, der anfügte, dass Praest vor dem Seitenwechsel bessere Torchancen hatte.

Weiter geht es für die Hochfelder bereits am Sonntag daheim gegen den Mülheimer FC 97 (15 Uhr).

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