Frauenfußball

MSV Duisburg muss sich gegen Sand und den Wind stemmen

Claire O’Riordan will in Sand dazu beitragen, das die MSV-Abwehr  gut steht.

Claire O’Riordan will in Sand dazu beitragen, das die MSV-Abwehr gut steht.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.  Der MSV Duisburg spielt in der Frauenfußball-Bundesliga am Sonntag beim SC Sand. Dort kassierte der MSV seine schönste Niederlage.

Beim SC Sand kassierten die Bundesliga-Fußballerinnen des MSV Duisburg in der vorletzten Saison ihre schönste Niederlage. Die Zebras verloren 0:4, feierten aber trotzdem. Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz stand damals der Klassenerhalt des MSV fest. Am Sonntag werden die Duisburgerinnen bei einer Niederlage nicht jubeln. Grund zur Freude wird es nur geben, wenn das Team im Auswärtsspiel beim SC Sand, das um 14 Uhr im Orsay-Stadion beginnt, punkten kann.

Am vergangenen Sonntag jubelten die MSV-Spielerinnen zum ersten Mal in dieser Saison. Nach fünf Niederlagen in Folge feierte das Team beim 2:1 gegen Bayer Leverkusen den ersten Sieg. Die Stimmung sei in der Mannschaft schon vor diesem Erfolg gut gewesen, betont MSV-Trainer Thomas Gerstner. Er weiß aber trotzdem um die Bedeutung des Erfolges: „Uns ist allen ein dicker Stein vom Herzen gefallen“, sagt MSV-Trainer Thomas Gerstner.

Wiedersehen mit Hoppius

Beim Gastspiel in Baden-Württemberg muss aber alles passen, damit die Duisburgerinnen nachlegen können. Die Schwierigkeiten fangen schon bei der Platzanlage an. „Das ist es windig wie beim Segelfliegen“, sagt Gerstner. Der Coach erwartet einen kompakten Gegner, der nicht ohne Grund schon zehn Punkte auf dem Konto habe. Zuletzt setzte der „Dorfclub“ mit einem 3:0-Sieg über den 1. FFC Frankfurt ein Ausrufezeichen. Ein Wiedersehen gibt es übrigens mit Dörte Hoppius, die in der letzten Saison noch Zebra-Streifen trug. Mit Pia Rijsdijk ist eine weitere frühere Duisburgerin beim Tabellensechsten am Ball.

Unveränderte Aufstellung

Die personelle Situation beim MSV ist entspannt. Bis auf Torhüterin Meike Kämper, Narjiss Ahamad und Meikayla Moore, die Gerster im November nach der Reha im Zuge eines Achillessehnenrisses aus Neuseeland zurückerwartet, sind alle Spielerinnen an Bord.

Veränderungen in der Aufstellung plant Thomas Gerstner nicht. Das Team, das vor Wochenfrist gegen Bayer Leverkusen die Punkte einfuhr, soll auch in Sand das Vertrauen erhalten.

Sollte der MSV punkten und Aufsteiger 1. FC Köln gleichzeitig bei der SGS Essen verlieren, würden die Duisburgerinnen die Abstiegsränge hinter sich lassen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben