3. Liga

MSV Duisburg nimmt am Montag Corona-Tests vor

Heute stehen beim MSV Duisburg die ersten Corona-Tests an. Nach einer zweiten Testreihe soll das Teamtraining beginnen.

Heute stehen beim MSV Duisburg die ersten Corona-Tests an. Nach einer zweiten Testreihe soll das Teamtraining beginnen.

Foto: Jens Büttner / dpaDeutsche Presse-Agentur

Duisburg.  Erste Corona-Tests beim MSV Duisburg. Der DFB will am Montag den Neustart der 3. Liga festzurren. Ost-Klubs wehren sich weiterhin.

Die Drittliga-Fußballer des MSV Duisburg unterziehen sich am Montag den ersten Corona-Tests. In dieser Woche wird eine zweite Testreihe folgen. Verlaufen die Tests positiv, also mit negativen Ergebnissen, kann sich das Team in die Quarantäne und ins Mannschaftstraining begeben.

Die Zebras schaffen damit die Voraussetzungen dafür, dass sie in den Wettkampfbetrieb zurückkehren können. Der Deutsche Fußball-Bund will am Montag den Neustart festzurren. Der Verband strebt eine Einigung mit der Politik an, damit die letzten elf Spieltage über die Bühne gehen können.

Die Fronten in der Liga sind verhärtet

Der DFB will die Saison durchboxen. Nach wie vor sind die Fronten in der Liga verhärtet. Die Vereine 1. FC Magdeburg, Hallescher FC und FC Carl Zeiss Jena stemmen sich weiterhin gegen Geisterspiele. Aufgrund der aktuellen Verordnungen sind Wettkämpfe derzeit an vereinzelten Orten gar nicht zulässig. Zudem verweisen die Klubs darauf, dass die Umsetzung des Hygiene-Konzeptes nicht möglich ist.

Jena: „Konzept ist nicht umsetzbar“

Jenas Geschäftsführer Chris Förster sagte im Gespräch mit dem MDR: „Das Konzept ist hier nicht umsetzbar. Es braucht mehrere Kabinen, es braucht Einzelduschen. Es braucht einen Mannschaftskoch, der separate Menüs zubereitet. Es braucht einen Hygienebeauftragten, der Arzt sein muss, den haben wir auch nicht.“

Der DFB packte am Wochenende die Keule aus. Verbands-Vize Erwin Bugar, zugleich Präsident des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes, erklärte ebenfalls gegenüber dem MDR: „Die Information ist so, dass die 3. Liga auf jeden Fall spielen wird.“ Der Funktionär brachte zudem „rechtliche Konsequenzen“ für die Klubs, die sich verweigern würden, ins Gespräch.

Nach Informationen des Fachblattes „Kicker“ hat der Liga-Ausschuss den Plan entwickelt, Spiele auf neutralem Boden auszurichten, falls lokale Verbote eine Austragung im angestammten Stadion eines Vereins verhindern würde.

26. Mai als neuer Starttermin

Als Starttermin ist mittlerweile der Dienstag, 26. Mai, im Gespräch – einen Tag nach dem außerordentlichen Bundestag, auf dem auch die 3. Liga Gegenstand der Diskussionen sein wird. Dieser Starttermin ist der letzte mögliche, wenn das restliche Saisonprogramm mit fünf englischen Wochen bis zum 30. Juni ausgetragen werden soll. Die Vereine müssten dann elf Partien innerhalb von 36 Tagen bestreiten.

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