Frauenhandball

Nach klärendem Gespräch: HSG will zurück in die Spur finden

Trainer Dirk Rahmel und die Spielerinnen der HSG Hiesfeld/Aldenrade haben über das Spiel in Königshof gesprochen.

Trainer Dirk Rahmel und die Spielerinnen der HSG Hiesfeld/Aldenrade haben über das Spiel in Königshof gesprochen.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die HSG Hiesfeld/Aldenrade spielt daheim gegen Biefang. Für die GSG Duisburg und Eintracht Duisburg stehen nun wichtige Spiele auf dem Plan.

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Nach der Niederlage in Königshof vor Wochenfrist hat sich der Tabellenzweite der Frauenhandball-Oberliga, die HSG Hiesfeld/Aldenrade, geschüttelt und will wieder in die Spur finden.

HSG Hiesfeld/Aldenrade – TV Biefang (Sa., 18 Uhr, Driesenbusch): „Wir haben ein klärendes Gespräch geführt – auch die Mädels untereinander“, sagt Trainer Dirk Rahmel. „Wir müssen nun auch nicht alles schlecht reden. Das Spiel in Königshof war nicht gut, aber gegen Biefang werden wir das nun auch wieder besser machen.“ Es bleibt dabei, dass Rahmel vorerst nicht mehr vom Aufstieg spricht, „weil wir es bei drei Punkten Rückstand auf Aldekerk nicht mehr selbst in der Hand haben. Unser Ziel bleibt es dennoch.“ Erneut steht die HSG vor einer schweren Aufgabe, obwohl Biefang nur Zehnter ist. „Das sähe anders aus, wenn sie kein Verletzungspech gehabt hätten.“ Derweil ist klar, dass ein Großteil des Kaders über den Sommer hinaus bleiben wird. „Wir wollen uns dann noch auf zwei, drei Positionen verstärken.“

TV Beyeröhde II – GSG Duisburg (Sa., 15.30 Uhr): „Das waren zwei ganz wichtige Punkte für uns“, sagt GSG-Trainer Jürgen Mölleken über den jüngsten Sieg gegen die Bergischen Panther, der mit 40:35 ein bemerkenswertes Ergebnis hatte. „Unsere Spielerinnen wussten selbst nicht, wann sie zuletzt 40 Tore erzielt hatten. Das war ein Spiel ohne Abwehr auf beiden Seiten.“ Das soll sich mit Blick auf die Defensive freilich wieder ändern, denn mit den Spielen gegen Beyeröhde (11.), Düsseldorf (13.) und Neuss (14.) stehen die Großenbaumerinnen vor einer wichtigen Saisonphase. „Holen wir hier alle sechs Punkte, sind wir auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt.“ Nun hofft der Coach darauf, dass Nathalie Bogdanski wieder rechtzeitig fit wird. Den Gegner hält er für ausgesprochen stark: „Gerade auf den Halbpositionen ist Beyeröhde sehr gut besetzt.“

Bergische Panther – Eintracht Duisburg (So., 14.30 Uhr): Mit der Torausbeute vom Dienstag im Pokalspiel gegen Dümpten ist Trainer Janosch Greinert nicht einverstanden – sagte aber auch: „Wenn wir so spielen wie beim Sieg gegen Lobberich, bin ich sehr optimistisch.“ Denn auch die Eintracht hat noch die gleichen Gegner wie die GSG zu bespielen und könnte sich im Erfolgsfall ebenfalls schnell im ruhigen Fahrwasser wiederfinden, um die Saisonplanung ohne Hektik angehen zu können. „Das 35:40 der Panther in Großenbaum hatte ein höllisches Tempo. Ich weiß aber nicht so recht, was ist mit diesem Ergebnis anfangen soll. Das ist beiden Teams noch nicht oft passiert“, so Greinert. Eva Heitling ist krank, ihr Einsatz ist ungewiss. Christiane Seng ist seit heute wieder aus dem Urlaub zurück.

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