Handball

Nikolai Lenz rettete dem VfB Homberg im Krimi das Remis

In der Handball-Regionalliga spielen am 15.3.2019 der VfB Homberg gegen MTV Rheinwacht in der Glückaufhalle an der Dr.-Kolb-Straße 2, in Duisburg-Homberg. Foto : Arnulf Stoffel / Funke Foto Services

In der Handball-Regionalliga spielen am 15.3.2019 der VfB Homberg gegen MTV Rheinwacht in der Glückaufhalle an der Dr.-Kolb-Straße 2, in Duisburg-Homberg. Foto : Arnulf Stoffel / Funke Foto Services

Foto: Arnulf Stoffel

Duisburg.   Der VfB Homberg trennte sich in der Handball-Regionalliga von Spitzenreiter MTV Rheinwacht Dinslaken in einer dramtischen Partie 31:31.

Was für eine Dramatik! Drei Sekunden vor dem Spielende rettete Nikolai Lenz mit einem Siebenmeter-Tor dem Handball-Regionalligisten VfB Homberg gegen Spitzenreiter MTV Rheinwacht Dinslaken einen Punkt. Die Lokalrivalen trennten sich am Freitag-Abend in der Glückaufhalle 31:31 (14:14). „Das Remis war verdient“, atmete VfB-Geschäftsführer Günter Denzig nach dem Krimi durch.

Die Glückauf-Halle war ein Hexenkessel. Die Gäste brachten gut 300 Fans mit, die von Beginn an lautstark die Stimmung anheizten. Die VfB-Fans ließen sich nicht lange bitten und boten Paroli. Vor allem im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: auf den Rängen und auf dem Parkett.

15-minütige Verspätung

Beide Mannschaften lieferten sich in der Partie, die mit 15-minütiger Verspätung begann, von Beginn an einen heißen Kampf, wobei der VfB sich zunächst strecken musste, den Spitzenreiter nicht davonziehen zu lassen. Doch immer, wenn Dinslaken auf zwei Treffer davonzog, fanden die Homberger eine Lösung, um wieder heranzukommen und auszugleichen.

In der 26. Minute gelang es dem Team von VfB-Trainer Achim Schürmann, das Blatt zu wenden: Dreimal ging der VfB Homberg in Führung (12:11, 13:12, 14:13). Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff kassierten die Homberger jedoch den Treffer zum 14:14.

Nach der Pause wurde es noch dramatischer. Mirko Szymanowicz (Homberg) und Dennis Backhaus (Dinslaken) spielten einst gemeinsam beim OSC Rheinhausen. Die beiden Führungsspieler trieben ihre Teams vor allem im zweiten Durchgang immer wieder an.

Ausfälle an der Karlstraße

Zunächst lagen die Gäste wieder vorne. Der VfB glich zum 23:23 aus, Mirko Kroogmann sorgte mit dem 24:23 für die erste Homberger Führung im zweiten Durchgang. In der Schlussphase fielen die Tore oft innerhalb weniger Sekunden. Dennis Backhaus brachte den MTV Rheinwacht in der 54. Minute erst mit 26:25 und dann mit 27:26 in Führung.

In der 58. Minute glich Nikolai Lenz per Siebenmeter zum 29:29 aus, Sven Upietz legte 71 Sekunden vor dem Ende das 30:29 nach. Der MTV drehte noch einmal das Spiel. Backhaus brachte die Gäste 20 Sekunden vor dem Ende mit 31:30 in Führung. Doch Lenz bewies beim finalen Siebenmeter starke Nerven.

Die Spiele der Homberger Mannschaften, die am Sonntag in der Halle Karlstraße stattfinden sollten, fallen übrigens alle aus. Der Grund: Ein Basketballkorb ist von der Wand gefallen, sodass die Halle nicht bespielbar ist.

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