Eishockey

Preussen Berlin will Egen nicht nach Duisburg ziehen lassen

Uli Egen an der Bande des ECC Preussen Berlin. Der Trainer will zum EV Duisburg wechseln.

Uli Egen an der Bande des ECC Preussen Berlin. Der Trainer will zum EV Duisburg wechseln.

Foto: Klaus Pollkläsener

Duisburg.   Preussen Berlin pocht bei Trainer Uli Egen, der in der kommenden Saison beim EV Duisburg arbeiten soll, auf einen gültigen Vertrag.

Der Wechsel von Uli Egen vom ECC Preussen Berlin zum EV Duisburg wird nicht ganz geräuschlos über die Bühne gehen. Am Montagmorgen gab der Eishockey-Oberligist aus der Bundeshauptstadt eine äußerst knapp gehaltene Pressemitteilung heraus, in der zu lesen ist: „Auf Anraten des juristischen Beistands des Vereins wird darauf verwiesen, dass mit Uli Egen ein gültiger Trainervertrag für die Oberligasaison 2019/20 besteht. Weitere Auskünfte sind mit Rücksicht auf die Beteiligten derzeit leider nicht möglich.“

Das bedeutet wohl, dass die Vertragskündigung Egens in Berlin juristisch überprüft werden soll. „Ich habe meinen unbefristeten Arbeitsvertrag in Berlin ganz regulär gekündigt. Mehr kann ich nicht dazu sagen“, sagt Egen, der am Dienstag beim siebten DEL-Halbfinalspiel letztmals als so genannter Serienmanager des Duells zwischen dem Deutschen Meister EHC Red Bull München und den Augsburger Panthern im Einsatz sein wird.

Pape bleibt gelassen

Auch Füchse-Macher Ralf Pape, der am Wochenende eine von EVD-Fans organisierte Abschlussparty besucht hatte, gibt sich entspannt: „Ich gehe klar davon aus, dass die Kündigung von Uli in Berlin rechtlich einwandfrei ist.“ Egen soll in der kommenden Saison gemeinsam mit Didi Hegen bei den Füchsen die sportliche Verantwortung tragen.

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