Handball

Reserve des VfB Homberg festigt den zweiten Platz

Jörg Schnier.  Trainer der HSG Hiesfeld/Aldenrade II, freute sich über den ersten Auswärtssieg seines Teams.

Jörg Schnier. Trainer der HSG Hiesfeld/Aldenrade II, freute sich über den ersten Auswärtssieg seines Teams.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der VfB Homberg II setzt seine Erfolgsserie in der Handball-Landesliga fort. Erster Auswärtssieg für die HSG Hiesfeld/Aldenrade II.

.Der VfB Homberg II schreibt in der Handball-Landesliga weiter an seiner Erfolgsgeschichte. Die Mannschaft von Oliver Kratky gewann in Vorst und festigte dadurch den zweiten Tabellenplatz. Der HSG Hiesfeld/Aldenrade II gelang derweil der erste Auswärtssieg.

TV Vorst II – VfB Homberg II 27:30 (14:18): Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Gäste ab. Joshua Wiesehahn und Jens Krämer führten klug Regie, die Abwehr stand gut und hatte in Kris Helten, der es insgesamt auf 20 Paraden brachte, einen starken Rückhalt. So machte der VfB aus dem 10:9 (19.) ein 17:11 (25.) und hatte die Partie anschließend lange Zeit im Griff.

Spannend wurde es erst wieder, als die Homberger Mitte der zweiten Hälfte konditionell etwas abbauten und technische Fehler fabrizierten. Dies nutzte die Vorster Reserve gnadenlos aus und verkürzte auf 25:26 (51.). Die Butter ließen sich die Gäste aber nicht mehr vom Brot nehmen. Nick Brockmann mit drei verwandelten Siebenmetern und Thomas Dürdoth tüteten in der Schlussphase den Sieg ein. „Wir haben eine geschlossen starke Teamleistung gezeigt und verdient gewonnen“, zeigte sich Oliver Kratky zufrieden.

Am Sonntag (14.15 Uhr, Erich-Kästner-Gesamtschule) hat der VfB den Tabellenletzten SV Schermbeck zu Gast.

SC Bottrop – HSG Hiesfeld/Aldenrade II 22:28 (9:11): „Endlich haben wir auch mal auswärts unsere Qualitäten abgerufen“, freute sich HSG-Coach Jörg Schnier nach dem souverän herausgespielten 28:22 (11:9)-Erfolg beim SC Bottrop. In der ersten Hälfte boten beide Teams Magerkost. Nach dem Wechsel übernahm die HSG das Kommando. Großen Anteil daran, dass sich die Gäste von 11:11 auf 15:11 (36.) absetzen konnten, hatte Torhüter Jan Vorwerk, der „Staubsauger zwischen Pfosten“, wie es Schnier umschrieb.

Beim 19:18 witterte Bottrop noch einmal Morgenluft. Doch die HSG setzte sich auf 23:18 ab und geriet nicht mehr in Gefahr. Sein Comeback für die Rot-Weiß-Violetten feierte Veit Oestermann, der mit fünf Toren auch sogleich großen Anteil am dritten Saisonsieg hatte. Florian Jüngling lief in der Schlussphase zu großer Form auf und erzielte sechs seiner neun Treffer in den letzten acht Minuten.

Weiter geht es für die HSG, die nun schon Siebter ist, am Samstag (19.30) in Hiesfeld gegen den punktgleichen TV Biefang.

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