Handball

Reserve des VfB Homberg geht als Spitzenreiter in die Ferien

Trainer Jörg Schnier musste mit der HSG Hiesfeld/Aldenrade eine Niederlage einstecken, doch zu Beginn hielt das Team gut mit.

Trainer Jörg Schnier musste mit der HSG Hiesfeld/Aldenrade eine Niederlage einstecken, doch zu Beginn hielt das Team gut mit.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der VfB Homberg II spielt in der Handball-Landesliga 22:22 in Biefang. Für die HSG Hiesfeld/Aldenrade lief es schlechter.

Der VfB Homberg II verbringt die Herbstferien als Tabellenführer der Handball-Landesliga. Durch das Unentschieden in Biefang verdrängten die Gelb-Schwarzen die DJK Styrum, die noch zwei Nachholspiele zu absolvieren hat, vorerst vom Platz an der Sonne. Die HSG Hiesfeld/Aldenrade II rutschte derweil durch die Niederlage in Straelen auf den Abstiegsplatz.

TV Biefang – VfB Homberg II 22:22 (15:9): Die Homberger Reserve blieb in Biefang zwischen der 31. und 48. Minute ohne Gegentreffer. Dass es gegen den Landesliga-Rückkehrer trotzdem „nur“ zu einem Unentschieden langte, war einer schwachen ersten Hälfte und einem Siebenmeter eine Sekunde vor dem Ende geschuldet. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“, haderte Trainer Oliver Kratky: „Uns hat die nötige Einstellung gefehlt.“

Nach dem Biefanger Treffer zum 9:16 (31.) präsentierte sich der VfB wie ausgewechselt und drehte die Partie zum 17:16 (47.). In der Schlussphase wechselte die Führung mehrfach. Nick Brockmann machte aus dem 20:21 (58.) ein 22:21 (58.). Den Siebenmeter, den Dominik Rosin quasi mit der Schlusssirene verwandelte, stufte Kratky als „sehr fragwürdig“ ein.

SV Straelen – HSG Hiesfeld/Aldenrade II 30:21 (12:9): Die ersatzgeschwächte HSG Hiesfeld/Aldenrade II musste sich beim SV Straelen mit 21:30 (9:12) geschlagen geben Mit André Metzner und Daniel Hojan fehlten den Gästen zwei wichtige Spieler. Zudem konnte David Fischer aufgrund eines Infekts kaum eingesetzt werden. Dafür hielten die Rot-Weiß-Violetten gegen den Verbandsliga-Absteiger in der ersten Hälfte bemerkenswert gut mit. Nach dem Wechsel erhöhte Straelen schnell auf 9:15 (33.) und enteilte danach auf 16:26 (52.).

„Leider konnten wir die Qualität in der zweiten Halbzeit nicht halten. Der Druck durch den Straelener Rückraum war erdrückend. Wir haben uns aber nicht aufgegeben und uns teuer verkauft“, meinte HSG-Trainer Jörg Schnier. Torhüter Robin Winter gab in der zweiten Hälfte sein Comeback und zeigte wie zuvor auch Jan Vorwerk eine starke Leistung.

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