Handball

Reserve von Hiesfeld/Aldenrade startet in der Landesliga

Die HSG-Reserve 2019/20: Hinten von links: Co-Trainer Volker Manns, Antonio Matic, Jesper Schnier, Collin Höhne, Leon von Kuczkowski, Florian Jüngling, Philip Brock, Christopher Bochynek, Trainer Jörg Schnier. Vorn von links: André Metzner, Daniel Hojan, Sören Hillig, Jan Vorwerk, Robin Winter, Till Wefers, Jonas Kulinski.

Die HSG-Reserve 2019/20: Hinten von links: Co-Trainer Volker Manns, Antonio Matic, Jesper Schnier, Collin Höhne, Leon von Kuczkowski, Florian Jüngling, Philip Brock, Christopher Bochynek, Trainer Jörg Schnier. Vorn von links: André Metzner, Daniel Hojan, Sören Hillig, Jan Vorwerk, Robin Winter, Till Wefers, Jonas Kulinski.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Unterbau der Dinslaken-Duisburger Spielgemeinschaft besteht aus erfahrenen Akteuren und ehemaligen A-Jugendlichen. Das Ziel ist Platz neun.

Die Generalprobe ist den Handballern der HSG Hiesfeld/Aldenrade II gründlich misslungen. Gegen die HSG Mülheim, die in der Parallelgruppe der Landesliga antritt, führten die Rot-Weiß-Violetten kurz vor der Pause mit 10:9 und spielten dann eine „totale Grütze“, wie es ihr Trainer Jörg Schnier umschrieb. Am Ende stand eine 20:30-Niederlage zu Buche, die nicht von ungefähr kommt.

„Die erste Phase der Vorbereitung ist wirklich gut verlaufen“, erklärt Schnier. Bei den knappen Niederlagen gegen die Verbandsligisten HSG Wesel und PSV Recklinghausen sowie dem Unentschieden gegen die Reserve des FC Schalke 04 bot die HSG ansprechende Leistungen. Dann folgte eine dreiwöchige Pause, und schon war es vorbei mit der Herrlichkeit. „Die zweite Vorbereitungsphase war enttäuschend“, so Schnier: „Aufgrund von Krankheiten, Verletzungen, berufs- und urlaubsbedingten Abwesenheiten waren wir quasi nie komplett und konnten nur selten ordentlich trainieren.“ Entsprechend zeigte sich in den Testspielen deutlich mehr Schatten als Licht, wobei der Auftritt gegen Mülheim die „Krönung“ war.

Schnier backt kleine Brötchen

Dass die HSG-Reserve, die sich vornehmlich aus Akteuren der letztjährigen Regionalliga-A-Jugend der JSG Hiesfeld/Aldenrade und erfahrenen Aldenradern zusammensetzt, über enormes Potenzial verfügt, steht außer Frage. Aufgrund der durchwachsenen Vorbereitung backt Jörg Schnier aber vorerst kleine Brötchen: „Wir wollen möglichst schnell die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einsammeln. Unser Saisonziel ist der neunte Platz.“ Die vergangene Saison beendete der TV Aldenrade als Zehnter hinter dem punktgleichen SC Bottrop.

Einiges dürfte davon abhängen, wie die städteübergreifende Spielgemeinschaft das schwere Auftaktprogramm meistert. Bis zu den Herbstferien ist die HSG in keinem einzigen Spiel favorisiert. Zu Hause geht es gegen die Aufstiegsfavoriten DJK Styrum und TV Borken, auswärts warten der VfB Homberg II, der aus der Gruppe 1 übergesiedelte TuS Lintfort und Verbandsliga-Absteiger SV Straelen. Da könnte die Bilanz nach den ersten fünf Spielen ziemlich trist ausfallen.

Der Kader ist dank des starken Unterbaus auch ohne externe Neuzugänge breit aufgestellt. Auf der Torhüterposition wird Routinier Patrick Krüger in jedem Spiel einer der vier A-Jugend-Keeper zur Seite gestellt. Im Rückraum kommen Philipp Brock, Daniel Hojan, André Metzner, Collin Höhne, Florian Jüngling und Jonas Kulinski zum Einsatz. Für die Außenpositionen sind Antonio Matic, David Fischer (beide links), Robin Schützelhofer (rechts) und Till Wefers (links und rechts) eingeplant. Am Kreis spielen Christopher Bochynek, Leon von Kuczkowski und Jesper Schnier. Zudem werden A-Jugendliche wie Calvin Hoyer (Rückraum rechts), Philipp Bruns (Rückraum rechts/Rechtsaußen) und Viktor Kilb (Linksaußen/Rückraum Mitte) ihre Einsatzzeiten in der Landesliga bekommen.

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